Im Februar ist Pop Smoke in Los Angeles erschossen worden. Sein Manager hat nun erklärt, dass er an einer Doku über den verstorbenen Rapper arbeitet. Auch über ein posthumes Album äußerte er sich.

Gute News aus dem Doku-Universum: Pop Smokes ehemaliger Manager Steven Victor hat der Zeitschrift "Complex" gegenüber versichert, dass es eine Verfilmung des Lebens des Rapper geben soll. Außerdem arbeite er "sehr, sehr hart" an einem Album des Verstorbenen.

Der gerade mal 20-jährige Pop Smoke war im Februar von Einbrechern bei einem scheinbaren Diebstahlversuch in einem Haus in den Hollywood Hills erschossen worden.

Pop Smoke hat selbst noch über die Dokumentation gesprochen

Der aufstrebende Musiker hatte gerade mal zwei Wochen vor seinem gewaltsamen Tod selbst noch mit einem Journalisten der Zeitschrift "Complex" über die Idee einer Dokumentation gesprochen: "Ich werde einen Film oder eine Doku drehen", kündigte er an."Ich werde diesen Shit über mich machen. Die Zuschauer sollen sehen, wo ich gelebt habe, wo ich abgehangen habe und warum man mich anschaut, wie man mich anschaut. Ich werde euch zeigen, warum sie das nicht mögen – was sie nicht mögen."

Von wem genau Pop Smoke spricht, geht aus seinem letzten Interview nicht hervor. Er hatte jedoch immer wieder Probleme mit der Polizei: Im Oktober 2019 durfte er beispielsweise nicht in New York auftreten, weil die Behörden ihn und vier andere Rapper mit Gewalttaten in Verbindung gebracht hatten.

Beleuchtet die Doku vielleicht auch den mysteriösen Tod des Rappers?

“Schauen wir mal, ob ihr das gleiche Feedback wie die habt", hatte er "Complex" erzählt. “Schauen wir mal, ob ihr auch nicht wollt, dass ich performe. Ich bezweifle das. Ich habe großartige Musik aufgenommen und ihr wollt, dass ich sie nicht veröffentliche? Ihr wollt nicht, dass Menschen das hören?"

Klingt spannend – und vielleicht gibt die Doku nicht nur Klarheit über Pop Smokes Stress mit der New Yorker Polizei, sondern auch über die Umstände seines Mordes. Immerhin wird mittlerweile davon ausgegangen, dass es sich dabei nicht nur um einen schief gelaufenen Diebstahl, sondern um eine Eifersuchtstat handelte.

Wann der Film oder das Album veröffentlicht werden soll, ist noch nicht bekannt.

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Quelle: Noizz.de