Einen Sommer lang drehte sich alles um Monster.

Menschenmassen tummelten sich weltweit auf den Straßen, in Parks oder in Einkaufspassagen. Sie alle waren auf der Jagd nach Pokémons. Zwölf Monate später ist der Riesen-Hype vorbei. Was ist aus Pokémon Go geworden?

In den ersten zwei Monaten knackte die App die Marke von einer halben Milliarde Downloads – absoluter Rekord! In den Folgemonaten hat der Hype nachgelassen. Heute steht Pokémon Go bei mehr als 750 Millionen Downloads.

Im deutschen App-Store ist das Spiel auf Platz 115 abgerutscht. Doch der Entwickler Niantic Labs verdient trotzdem gut damit: Pokémon Go ist unter den fünf umsatzstärksten Apps. Analysten schätzen den bisherigen Erlös auf mehr als eine Milliarde Dollar.

Zu Beginn spielten etwa 45 Millionen Spieler gleichzeitig. Ein Jahr später sind es nur noch fünf Millionen Fans täglich. Aber immerhin 65 Millionen User spielen noch mindestens einmal im Monat Pokémon Go. Für Niantic-Chef John Hanke kein Problem. Die „Pokémon-Manie“ aus den ersten Monaten sei einem „gesunden Wachstum“ gewichen.

Von den aktiven Usern sind 57,4 Prozent männlich und 38 Prozent in einem Alter von 19 bis 34 Jahren. 32,5 Prozent sollen jünger als 18 Jahre sein.

Für Niantic geht es jetzt darum, die User im Spiel zu halten. Dafür gab’s im Februar die zweite von bisher sieben Pokémon-Generationen in die App. Vor kurzem änderten die Entwickler die Regeln für Arena-Kämpfe, um mehr Dynamik ins Spiel zu bringen.

Quelle: Noizz.de