Er wurde von seinem Bruder angeheuert, um den mysteriösen Tod Epsteins aufzuklären.

Der berühmte forensische Pathologe Dr. Michael Baden hat am Mittwoch erklärt, dass er die Ursache für den Tod des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein für Mord hält. Bisher wurde angenommen, dass sich der Unternehmer in seiner Zelle erhängt hat. Allerdings kursieren seit dem Tod des Millionärs viele Verschwörungstheorien, basierend auf den mysteriösen Umständen rund um den Selbstmord.

"Ich denke, dass die Beweise eher auf Mord als auf Selbstmord hindeuten", so der Mediziner, der von dem Bruder des Opfers engagiert wurde. Baden gab laut "New York Post" an, es hätte "ab dem ersten Tag" der Autopsie Anzeichen für "ungewöhnliches" Einwirken gegeben. Die Wunden an Epsteins Körper "entsprechen einer tödlichen Strangulation".

Er habe drei gebrochene Knochen gefunden, die er so in 50 Jahren bei keinem Selbstmord mehr gesehen hätte. "Das Erhängen verursacht keine solchen Knochenbrüche, Totschlag tut es. Es wurde eine Menge Druck ausgeübt", so der Gerichtsmediziner. Er forderte außerdem, dass die Ergebnisse der DNA-Proben, die von der Leiche genommen wurden, endlich veröffentlicht werden. Das würde weiter klarstellen, ob es bei dem Tod Fremdeinwirkung gab.

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  • Quelle:
  • Noizz.de