„Once Upon A Time In Hollywood“: Wann kommt er in die Kinos? Wer spielt mit? Worum geht's?.

Wir leiden ja mit euch: Der Cineast in eurem tiefsten Inneren kann es eigentlich gar nicht mehr erwarten, bis endlich ein neuer Tarantino-Film auf den Leinwänden flimmert. Wir fühlen uns wie ein Kettenraucher auf Nikotinentzug. Drei Jahre ist es inzwischen schon her, das mit „The Hateful Eight“ der achte Film in Tarantinos Oeuvre erschienen ist.

Es kündigt sich allerdings Nachschub an. Gerüchte gibt es viele, und wenn man Quentin Tarantino glauben darf, soll nach Film Nummer zehn bekanntlich Schluss sein. Das würde bedeuten, dass der kommende Film „ Once Upon A Time in Hollywood“ das vorletzte Werk aus seiner Feder sein wird (die Kill-Bill-Teile werden als eins gewertet).

Konsquent wäre das ja – denn: Wie der Titel schon vermuten lässt, setzt sich „Once Upon A Time In Hollywood“ mit der guten, alten Zeit Hollywoods Ende der 60er auseinander. Referenzen über Referenzen, wer kann damit cineastisch besser umgehen als Mastermind Tarantino? Die Rahmenhandlung ist eingebaut in ein real-historisches Ereignis: der Ermordung der Schauspielerin Sharon Tate durch den Manson-Klan am 9. August 1969. Tate war damals verheiratet mit Roman Polanski, Manson selbst bekam für den Mord lebenslange Haft.

Dementsprechend ist der Film nicht, wie im Vorfeld mehrfach behauptet ein Film über Charles Manson selbst.

Eigentlich wollte Tarantino ihn zum 50. Todestag von Tate, also am 9. August 2019, in die Kinos bringen. Um Kontroversen zu vermeiden, wurde der Film aber zwei Wochen vordatiert, auf den 27. Juli 2019.

Wenn wir den Berichten von Vanity Fair Glauben schenken, soll es um einen TV-Schauspieler gehen, der mit einer Erfolgsserie berühmt wurde und nun versucht, seine Karriere in Hollywood voranzutreiben. Dabei bekommt er Unterstützung von einem Stuntman, der ebenfalls groß in Hollywood herauskommen will. Die Ermordung von Sharon Tate durch Mansons Sekte dient als Hintergrundhandlung. Viele meinen, der Film ginge stilistisch in die Richtung von „Pulp Fiction“.

Laut dem Online-Filme-Magazin „Deadline“ übernimmt Leonardo DiCaprio die Rolle des mindererfolgreichen Schauspielers. Sein Sidekick, den Stuntman, spielt Brad Pitt. Alte Tarantino-Bekannte also. Beide haben auch schon ein Rollen-Foto auf Instagram geposted:

Al Pacino wird den Filmagenten von Leonardo DiCaprio spielen. Margot Robbie hat die Ehre in die Rolle der Sharon Tate zu schlüpfen – und sieht der Schauspiellegende dabei in einem ersten Test-Foto verblüffend ähnlich:

Schauspielerin Dakota Fenning ist auch dabei  _ allerdings in der etwas unrühmlichen Rolle des Manosn-Familien-Mitgliedes Lynette Fromme. Darüber hinaus soll Damien Lewis den Schauspieler Steve McQueen spielen.

Nein. Die Dreharbeiten laufen seit Juni 2018.

Tja, auch wenn Tarantino ein Regie-Genie ist, über Harvey Weinstein hat er im Rahmen der #metoo-Affäre ein paar ganz schön dumme Dinge gesagt. Klugerweise hat Tarantino für sein Neulings-Werk dann doch alle Verbindungen zu Weinsteins Produktionsfirma abgebrochen. Der neue Film wird von Sony Pictures vertrieben.

So zumindest der aktuelle Stand. Auch Paramount und Warner Bros. waren an Tarantinos neustem Ding interessiert. Sony machte jedoch das Rennen, weil der CEO Tom Rothman den Regisseur mit seinem detaillierten Wissen über Film-Historie beeindruckte.

Angeblich stehen Trantino um die 100 Millionen US-Dollar Budget zu Verfügung – das wären ungefähr so viel wie für „Django Unchained“. Für seinen bis dato letzten Film „The Hateful Eight“ hat Tarantino ein Budget von rund 44 Millionen US-Dollar verdreht.

Einen Trailer gibt es übrigens noch nicht. Wir warten!

Quelle: Noizz.de