„Ocean’s Eight“ ist ähnlich starbesetzt wie sein Vorgänger.

Hollywood scheint ein neues Geschäftskonzept für sich gefunden zu haben: Die Produzenten lassen Kassenschlager, in den überwiegend Männer gespielt haben, noch einmal mit Frauen drehen.

Im vergangenen Jahr gab es ein Remake der „Ghostbusters“ mit vier Hauptdarstellerinnen – was an der Kinokasse aber durchfiel. 2018 wird es dennoch einen neuen Versuch geben, einen Männer- zu einem Frauenfilm zu machen. Stephen Soderberghs Ocean‘s-Reihe aus den 2000ern wird als „Ocean’s Eight“ neu aufgelegt.

Und ähnlich wie bei den Vorgängern, wo mit George Clooney, Brad Pitt und Matt Damon ein wahres Starensemble am Werk war, wird auch der neue Ocean’s-Film ein Starfestival – nur eben mit Schauspielerinnen. So werden darin Sandra Bullock, Cate Blanchett, Anne Hathaway und sogar Popstar Rihanna mit am Start sein.

Sandra Bullock, Cate Blanchett und Rihanna wurden schon am Set abegelichtet

Auch das Konzept der Story ähnelt „Ocean’s Eleven“, „Twelve“ und „Thirteen“: Sandra Bullock spielt nämlich Danny Ocean’s (George Clooney) Schwester Debbie, die wie ihr Bruder einen großen Coup plant. Diesmal aber nicht in Las Vegas, sondern in New York. Debbies Ziel ist die alljährliche Met Gala, bei der sich viele Stars versammeln.

Und ebenso wie Danny sammelt sie ein Team an Helferinnen um sich, die ihr dabei helfen sollen. Zu acht wollen die Damen ihre elf männlichen Vorgänger in den Schatten stellen.

Klingt irgendwie nicht sonderlich spannend, weil sich die Geschichte einfach eins zu eins ähnelt. Wo bei „Ghostbusters“ noch ein gewisser Kultfaktor dazukam, riecht „Ocean’s Eight“ nach einem verzweifelten Versuch zu beweisen: Hey, wir männlichen Studiobosse in Hollywood können auch Filme mit vielen Frauen machen.

Aber wer weiß, vielleicht wird sich „Ocean’s Eight“ auch als unheimlich origineller Nachfolger entpuppen: Bei „Brautalarm“ hat man auch einen Abklatsch von „Hangover“ erwartet. Dabei war der Film am Ende oft noch witziger und derber als das männlich Vorbild.

Wir lassen uns also gerne eines Besseren belehren.

Quelle: Noizz.de