Die Anschuldigungen kamen zu Hochzeiten der #MeToo-Debatte.

Rund eineinhalb Jahre ist es nun her, dass Aziz Ansari in einem Artikel von "Babe.net" beschuldigt wurde, eine Frau zu sexuellen Handlungen gedrängt zu haben. In dem Feature mit dem Titel "I went on a date with Aziz Ansari. It turned into the worst night of my life" war die Rede von einer Person mit dem Pseudonym Grace, die ein Date mit dem Comedian hatte. Sie hätte damals keinen Sex mit dem Star gewollt, er habe sie aber immer wieder gedrängt und ihre "verbalen und nonverbalen Hinweise" nicht akzeptiert.

In dem Artikel, der mittlerweile offline ist, wurde außerdem davon gesprochen, dass die Frau "verzweifelt war" und sich in der Situation gefangen fühlte, bevor sie das Apartment des Amerikaners verlassen konnte. Das mutmaßliche Opfer sprach von einem sexuellen Übergriff, wie "Insider" berichtete. Ansari reagierte damals auf die Vorwürfe und verteidigte sich. Seines Erachtens nach war der Kontakt zwischen den beiden "komplett einvernehmlich". Die Glaubwürdigkeit der Vorwürfe wurde in den Medien damals im Rahmen der #MeToo-Debatte heiß diskutiert. Nun greift der Comedian das Thema in seinem neuen Netflix-Special "Right Now" noch einmal auf.

"Ich habe im letzten Jahr so ​​viele Dinge gefühlt. Manchmal fühlte ich mich ängstlich, manchmal fühlte ich mich gedemütigt, manchmal fühlte ich mich verlegen – und letztendlich fühlte ich mich einfach schrecklich, dass sich diese Person so fühlte", adressiert der Schauspieler den Skandal. Seiner persönlichen Weiterentwicklung haben die Vorwürfe sehr geholfen, erklärt Ansari in seiner Stand-up-Show: "Es hat die Dinge für mich vorangebracht. Ich habe viel darüber nachgedacht. Ich hoffe, ich werde ein besserer Mensch."

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Quelle: Noizz.de