Die Disney- und Pixar-Produktion "Onward" enthält einen offen lesbischen Charakter. Das sollte 2020 eigentlich kein Problem mehr sein, ganz im Gegenteil, es sollte endlich Normalität sein. Doch die queerphobe, konservative Gruppe One Million Moms will den Film nun mit einer Petition boykottieren.

"Disney hat beschlossen, politisch korrekt zu sein, anstatt familienfreundliche Programme anzubieten. Disney sollte bei Unterhaltung bleiben, statt eine Agenda voranzutreiben", schreibt One Million Moms auf der eigenen Webseite in einem Beitrag zu dem neuen Animationsfilm "Onward", der "alle Eltern alarmieren" soll. Meint die Gruppe damit eigentlich auch LGBT*-Eltern? Vermutlich wollen die Mitglieder wohl doch nicht alle Elternteile erreichen, denn sie sprechen sich gegen die Repräsentation von LGBT*-Pärchen in der Unterhaltungsbranche aus.

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Disney würde versucht, Kinder durch Normalisierung des LGBTQ-Lebensstils zu desensibilisieren

"Bitte teile dies mit deinen Freunden und deiner Familie, um sicherzustellen, dass sie sich des homosexuellen Charakters in 'Onward' bewusst sind und nicht davon überrumpelt werden. Als Mütter möchten wir alle wissen, wann Disney versucht, unsere Kinder durch Normalisierung des LGBTQ-Lebensstils zu desensibilisieren", so One Million Moms weiter. In der Petition, die von der konservativen Gruppierung gestartet wurde, soll Disney-CEO Bob Chapek informiert werden, dass die Familien der Unterzeichner den Film boykottieren, weil er ihren Wertvorstellungen widerspricht.

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  • Quelle:
  • Noizz.de