„Mums make Porn“ läuft im britischen Free-TV.

Mütter in Pornos sind nicht ungewöhnlich. Es gibt sogar eine Bezeichnung für sie: MILF – Mother I like to f*ck. Damit gemeint sind reife, sexy Frauen. Reif und irgendwie sexy sind auch diese fünf Mütter aus Großbritannien. Allerdings haben sie nicht direkt etwas mit dem Begriff MILF zu tun. Mit Pornos allerdings schon – oder eher damit, wie man sie besser machen kann.

Denn genau wie bestimmte Praktiken, Ansichten und Körper, ist der Begriff MILF nur eine von vielen Rollenklischees, den die Pornoindustrie erschaffen hat. Die Frau wird dabei als Sexobjekt reduziert. Mit Liebemachen hat das wenig zu tun. Das Problem: Wenn Jugendliche anfangen, sich mit Sex zu beschäftigen, ist der Porno meist das Erste, womit sie konfrontiert werden. Und die können manchmal etwas verstörend sein – zumindest für unerfahrene Teenager.

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Genau das will die Frauengruppe aus Großbritannien jetzt ändern. Sie haben einen Porno gedreht, um ihren Kindern zu zeigen, dass Sex nicht immer das ist, was man in Erotikfilmen zu sehen bekommt. Daraus entstanden ist eine Serie namens Mums make Porn, die auf dem britischen Sender Channel 4 ausgestrahlt werden soll.

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Auslöser für das Projekt war ein Hard-Core-Porno, der die Frauen schockiert hat. „Wenn es das Erste gewesen wäre, was ich über Sex gesehen hätte, wäre ich erstarrt“, sagte eine Mutter von ihnen gegenüber The Mirror. „Porno repräsentiert keine normalen Frauen. […] Kinder müssen erkennen, dass das nicht normal ist.“

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Die Mütter sollen bei der Produktion mit Branchenexperten zusammengearbeitet haben. Dabei hatten sie aber wohl immer volle Kontrolle: Vom Schreiben und Casting bis hin zur Regie und Schnitt. Sie wollten einen Film schaffen, der nicht nur als Porno geschaut werden kann – sondern eine gesunde Einstellung zu Sex und Beziehungen fördern soll.

Wie das aussieht, wenn Mütter einen Porno drehen? Der Dreiteiler Mums make Porn soll in drei Teilen ab dem 20. März auf dem britischen Sender Channel 4 ausgestrahlt werden. 

Quelle: Noizz.de