Die Neuverfilmung des Disney-Klassikers "Mulan" hat in den USA eine Freigabe ab 13 Jahren erhalten. Der Zeichentrickfilm von 1998 wird in der Real-Neuauflage also kein Kinderfilm mehr sein. Schuld sind die Gewaltszenen.

Der erste Trailer zur Realverfilmung von "Mulan" zeigte bereits, dass der Film sich in einigen Aspekten von dem bekannten Zeichentrickfilm von 1998 unterscheiden wird. Die Kriegsschlachten und Kampfszenen erinnern eher an einen Martial-Arts- oder Actionfilm als an den Disney-Klassiker für Kinder. Nun hat die US-amerikanische Freigabebehörde Motion Picture Association of America (MPAA) "Mulan" eine Altersbeschränkung gegeben.

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In den USA hat der Film eine PG-13-Freigabe, ist also für Kinder unter 13 Jahren gesperrt. Als Begründung gab die MPAA die Gewaltszenen an. Die Entscheidung der US-Behörde lässt sich zwar nicht direkt auf Deutschland übertragen, Experten von "Filmstarts.de" gehen aber davon aus, dass "Mulan" auch hierzulande eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten wird.

"Mulan"-Regisseurin Niki Caro

Die Neuverfilmung basiert gar nicht auf dem Disney-Klassiker

Die Neuverfilmung von "Mulan" sorgte bei Fans bereits nach Veröffentlichung des ersten Trailers für Enttäuschung, da beliebte Elemente des Originals nicht in "Mulan" auftauchen – der kleine tollpatschige Drache Mushu etwa. Es bleibt abzuwarten, wie sich die ungewöhnliche Adaption und die Altersbeschränkung auf die Besucherzahlen auswirken.

Womöglich wird sich die mutige Entscheidung Disneys, die Vision von Regisseurin Niki Caro zuzulassen, auch lohnen. Wie Caro verriet, basiert ihr Film auch gar nicht auf dem Disney-Klassiker von 1998, sondern auf der über 1.500 Jahre alten chinesischen Sage um Hua Mulan.

Wer offen für Neues und über 12 Jahre als ist, darf sich also weiterhin auf den 26. März 2020 freuen. Dann kommt Disneys "Mulan" nämlich endlich ins Kino!

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Quelle: Noizz.de