Viele Menschen haben sie erst seit Corona: Zeit. Was dabei herauskommt, wenn Hunderte Menschen ihre Zeit über ein knappes Jahrzehnt in das gleiche Projekt stecken, kann man bei Minecraft bewundern: Dort wurde eine derart detaillierte Großstadt des 21. Jahrhunderts gebaut, dass man sich zurecht fragen kann, in welcher Welt wir eigentlich leben – der digitalen oder analogen?

"Minecraft" ist so ein Spiel, bei dem es gleichzeitig nichts und unendlich viel zu tun gibt. Ein Spiel ohne Ziel, wenn man so will. Oder aber, wie über 400 Arbeiter*innen eines Teams gezeigt haben: ein Spiel, in dem du mit Hunderten von Menschen über neun Jahre lang daran arbeiten kannst, eine originalgetreue, moderne Metropole nachzubauen. Bis. Ins. Kleinste. Fucking. Detail.

Verschachtelte Autobahnkreuze, kolossale Hafenanlagen, Wolkenkratzer, Stadien, oder eben die kleinsten Pixel im Licht von Straßenlaternen: Greenfield, die größte Stadt bei Minecraft, hat einfach alles.

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Ja, diese Minecraft-Town ist wirklich groß.

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Minecraft goes Google Maps

Warum sollte man das tun, mag man sich fragen. Warum nicht, mag man antworten. So oder so: Sie existiert, diese digitale Großstadt. Hier könnt ihr sie wahlweise bestaunen, oder euch darüber wundern, seit wann Google Maps so pixelig geworden ist und ob euer W-Lan mal wieder laggt. Denn vom Ding her ist es echt die gleiche Schiene.

Und so geht es weiter: Wer genau hingesehen hat, dem ist vielleicht nicht entgangen, dass die Stadt zwar riesig ist, im Vergleich zur umliegenden Wiesenlandschaft aber nahezu winzig wirkt. Die nächsten neun Jahre können also kommen.

Quelle: Noizz.de