Die TV-Reihe "Shark Week" schickt Mike Tyson in den Ring: Gegen wen der kämpfen soll, weiß man noch nicht. Im Promo-Video ist er aber schon hart im Training. Bis zur "Shark Week" sind es nur noch wenige Wochen.

Mike Tyson (54) gibt zu: Er hat Angst gehabt, noch mal in den Ring zu steigen. Aber er möchte sich seinen Ängsten stellen. Deshalb trainiert er fleißig am Strand. Er wirft Käfige um, zertrümmert Surfbretter mit der eigenen Faust und ... pumpt ein Gummiboot auf. Warum auch immer er das braucht, weiß keiner. Bisher ist aber auch noch niemandem bekannt, gegen wen er da eigentlich in den Ring steigt.

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Aber so viel ist sicher: Die diesjährige "Shark Week" kündigt an, dass es bei "Tyson Vs. Jaws: Rumble on the Reef" richtig bissig wird. Er selbst sagt in die Kamera: “Someone’s ‘gonna get ‘bit!” – da kann man sich bei Tyson ganz sicher sein, dass er ordentlich zubeißen kann. Schließlich ging der Boxer in die Geschichte ein, als er im Boxring seinem Rivalen Evan Holyfield 2013 ein Stück des Ohres abknabberte.

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"Shark Week" ist Fernseh-Kult

Die "Shark Week" geht dieses Jahr in die 32. Runde. Seit 1988 gibt es das TV-Event. Ursprünglich sollten Dokus und Beiträge gezeigt werden, die das vermeintlich gefährliche Meerestier aus unterschiedlichen Aspekten beleuchten. Das Format wurde aber zunehmend reißerischer. Dieses Jahr startet das Programm am 9. August und verspricht, 20 Stunden haitastischer Unterhaltung (höhöhö).

Der groß angekündigte Kampf mit Mike Tyson könnte am Ende unspektakulärer ausfallen, als man denken möchte: 2017 trat der amerikanische Olympia-Schwimmer Michael Phelps im Rahmen der "Shark Week" gegen einen Weißen Hai an. Der war allerdings so lächerlich animiert, dass man auf das Geplansche auch hätte verzichten können. Zugeschaut haben dennoch alle. Wir sind gespannt, wer sich dieses Jahr gegen Tyson die Boxhandschuhe über die Flossen zieht.

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Die "Shark Week" hat wenig mit "Sharknado" zu tun

Warum wird es eigentlich immer trashig, wenn es um Haie geht? Man denke nur an "Sharknado" – eine Filmreihe, die mit unbeirrtem Selbstverständnis fürchterlich schlechte Filme auf den Markt wirft, und damit höchst erfolgreich ist. Öffentlich würde man sich zum Filmgenuss derartigen Schunds natürlich niemals bekennen, aber mal ehrlich: Wer hier ohne Schuld ist, der werfe den ersten Hai! Spätestens mit der grünen Brille auf der Nase sitzt man irgendwann zugedröhnt vor dem Bildschirm und freut sich über angreifende, heran fliegende Killerhaie.

Bei Sharknado wirbeln tatsächlich Haie herum

Ähnliches Publikum dürfte sich auch hier vor die Leinwand setzen, um sich 20 Stunden Hai-Content zu Gemüte zu führen. Mehr als eine gewisse Trash-Componente hat "Shark Week" allerdings nicht mit "Sharknado" gemein. Was schade ist: Wir hätten uns Mike Tyson jetzt auch gut in einem neuen Sharknado-Film vorstellen können. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Infos zu Streams gibt es auf der Website des "Discovery Channel".

Quelle: Noizz.de