Der Anzugträger zum Schlabberpulli-Model: „Ist das ein Trainingsanzug? Kannst du dir nicht mehr leisten?“

Am 26. August treffen die beiden schillernsten Figuren des Kampfsportes aufeinander: Box-Weltmeister Floyd Maxweather und Mixed-Martial-Arts-König Conor McGregor.

Die beiden Mega-Machos wollen in Las Vegas die Fäuste fliegen lassen. Einen Vorgeschmack auf das Gigantentreffen gab es bei der ersten Pressekonferenz in der Stadt der Sünde. 11.000 Menschen kamen und sahen eine irre Trash-Talk-Show.

McGregor erschien im feinen Zwirn, pöbelte in Richtung Mayweather, der im Schlabberpulli auftauchte: „Ist das ein Trainingsanzug? Kannst du dir nicht mehr leisten?“ Der Anzug des Iren war zudem mit Nadelstreifen versehen – allerdings waren die Streifen eine kleingedruckte Botschaft: „Fuck You“ stand auf dem Stoff.

Mayweather, der als Protzboxer gerne Fotos von Bargeld in Millionenhöhe postet und in seiner Karriere über 700 Millionen Dollar verdient haben soll, reagierte: Er holte aus seinem Rucksack einen Scheck über 100 Millionen Dollar raus und brüllte: „Ich habe genug Geld. Er (McGregor) hat für seinen letzten Kampf nur drei Millionen bekommen. Das ist Geld für ein Trainingscamp bei mir.“

Dann standen sich die beiden Fighter minutenlang Stirn an Stirn gegenüber, mussten von ihren Managern getrennt werden. „Ich knocke ihn in der vierten Runde aus“, prophezeite McGregor. Die prompte Antwort des US-Amerikaners: „Ich werde ihn killen! Ihr wollt, dass ich ihm jetzt schon eine verpasse? Nein, das passiert erst am Zahltag!“

Drohungen, Spektakel – das macht allen Kampfsportfans Lust auf mehr. Auch, wenn Mayweather zum Ende etwas relativierte: „Wir geben den Leuten das, was sie wollen. Sie wollen keine ruhigen Pressekonferenzen, sie wollen Entertainment. Am Ende geht es um das Geld.

Wer den Kampf sehen will muss einiges davon auf dem Konto haben. Tickets kosten bis zu 10.000 Dollar. Selbst wer sich die Action vom Sofa aus ansehen will, muss im Pay-TV 100 Dollar zahlen.

Quelle: Bild