Randi Zuckerberg arbeitete sechs Jahre für Fb.

Seit 2005 arbeitete sie an der Seite ihres Bruders bei Facebook. Randi ist die große Schwester von Mark Zuckerberg, dem Gründer des sozialen Netzwerks – und hatte dort zuletzt die Position der Marketingchefin inne. Bereits im Jahr 2011 kehrte die 36-Jährige dem Tech-Riesen den Rücken. Heute sagt sie: In der Firma, die ihr Bruder gegründet hat, hat sich nicht viel geändert. Sie hasste es, die einzige Frau in fast jedem Raum zu sein.

Randi studierte Psychologie in Harvard. Im Gegensatz zu ihrem Bruder ging sie mit einem Diplom von der privaten Universität in Cambridge. Nach Facebook hat sie mehrere Bücher geschrieben und ihre eigene Produktionsfirma Zuckerberg Media. Dort betreut sie Fernsehshows und eine Reihe von Marketingprojekten.

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Im Gespräch mit „CNN Business“ rekapitulierte die Geschäftsfrau nun ihre zeit bei Facebook. Dabei stand ein Argument gegen des Millionen-Dollar-Unternhemen klar im Vordergrund. Randi habe es zwar geliebt bei Facebool zu arbeiten, aber: „Ich hasste es, die einzige Frau in fast jedem Raum zu sein, in der ich 10 Jahre lang war.“

Sie habe sich immer gedacht, dass sie Teil der Lösung sein wollte, nicht weiterhin Teil des Problems. „Vielleicht muss ich aus dem Silicon Valley herauskommen und wirklich verstehen, wo wir Frauen und wo wir Mädchen in diesem Trichter verlieren."

Randi spricht sich nicht das erste Mal öffentlich gegen das Unternehmen ihres erfolgreichen Bruders aus. In einem Essay, das von der „Vogue“ publiziert wurde, schrieb sie einmal: „Wenn Sie sich nicht rund um die Uhr auf das Unternehmen konzentriert haben und rücksichtslos auf den Erfolg zusteuerten, galten Sie als leichtfertig.“

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Randi Rat für alle Tech-Business-Frauen hat einen faden Beigeschmack

„Bis heute ist es mein bester Rat für junge Frauen in der Technik, einen Männernamen wie Randi zu haben. Ich kann nicht sagen, in wie viele Meetings ich in den frühen Tagen von Facebook gekommen bin, weil die Leute dachten, ich sei ein Typ.“

Quelle: Noizz.de