Gerade stieß "Forbes" Kylie Jenner brutal vom Thron der "jüngsten Self-Made-Milliardärin". Der Vorwurf: Kylie und ihr Team hätten massiv über den Erfolg von "Kylie Cosmetics" gelogen. Sollte sie auch offizielle Steuerdokumente gefälscht haben, kommt womöglich bald die Kylie (Cosmetics) Knast-Edition.

Das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" hat Kylie Jenner im März 2019 zur "jüngsten Self-Made-Milliardärin" gekürt. Damals gab es schon ordentlich Aufruhr um den "selbst gemacht"-Titel – denn die damals 21-Jährige hatte durch den Ruhm und Reichtum ihrer Familie unbestreitbar so einige Vorteile. Vor zwei Wochen dann der Rieseneklat: "Forbes" kickt die Gründerin von Kylie Cosmetics wieder von der Milliardär-Liste. Der Vorwurf: Kylie und ihr Team hätten massiv gelogen und den Erfolg des Unternehmens über Jahre hinweg aufgebläht. Titel des Investigativberichts: "Kylie Jenners Netz aus Lügen und warum sie keine Milliardärin mehr ist". Aua.

Bis zu fünf Jahre Gefängnis für Kylie Jenner

Jetzt könnte es allerdings noch mehr als die Ehre zu verlieren geben für Kylie – denn sollte sie nicht nur gegenüber "Forbes", sondern auch gegenüber der US-Regierung gelogen haben und die offiziellen Steuerdokumente von Kylie Cosmetics gefälscht haben, droht der 22-Jährigen möglicherweise Zeit hinter Gittern. Wie der Strafverteidiger Adam Michael Sacks gegenüber der Zeitung "The Sun" erklärte, könnten der Fake-Milliardärin für Wertpapier- und Investitionsbetrug bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen.

Kylie mit Kylie Cosmetics

Sacks glaubt allerdings, es sei "höchst unwahrscheinlich", dass Kylie tatsächlich die Regierung angelogen hat. Dass sie für "Forbes" etwas geschummelt hat, hält er dagegen für wahrscheinlicher: "Es ist durchaus möglich, dass jemand zu ihr sagte: 'Lass uns hier und dort ein paar Zahlen beschönigen'". Sollte Kylie "Forbes" gefälschte Dokumente gegeben haben, droht ihr nämlich nicht zwingend eine Untersuchung.

"Für sie geht es um Eitelkeit"

"Es ist sehr schwer zu glauben, dass jemand auf ihrem Level großen Steuerbetrug riskieren würde", so Sacks. Sich auf dem Papier reicher darstellen, kommt außerdem mit mehr Steuern einher – das zu tun, hält er daher für "bizarr". Dennoch merkt er an: "Für sie geht es um Eitelkeit, wie für viele Menschen, die nach dem Titel 'Milliardär' greifen."

Und was sagt Kylie? Nach dem "Forbes"-Investigativbericht schrieb sie auf Twitter: "Ich dachte, das sei eine seriöse Seite ... alles, was ich sehe, sind eine Reihe von ungenauen Aussagen und unbewiesenen Annahmen. Lol. Ich habe noch nie nach einem Titel gefragt oder versucht, mich dorthin zu lügen, jemals. Punkt."

Die Zeit wird wohl die Wahrheit ans Licht bringen, wie auch immer diese aussieht ...

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aa

Quelle: Noizz.de