Es ist ein wenig komplexer ...

Kim Kardashians Karriere startete im Jahr 2007 mit einem geleakten Sex-Tape. Mittlerweile entscheidet der Reality-TV-Star selbst, wie viel er von seiner Sexualität preisgibt.

Freizügige Shoots, TV-Kommentare über das Sexleben mit Ehemann Kanye West, lasive Instagram-Posts: Kim setzt Themen und Reize gezielt ein. Man würde meinen, diese Frau habe so gar kein Problem damit, über Sex zu sprechen.

Weit gefehlt. Kim hat sehr wohl ein Problem damit. Das eine schließt das andere aber nicht aus, wie sie jetzt dem Erotik-Magazin „Richardson verrät.

„Richardson“ feiert sein 20-jähriges Bestehen …

... mit Kim Kardashian auf dem Cover. Dieses Titelbild wäre für manch einen Prominenten eine herbe Überwindung: Mit gespreizten Beinen sitzt Kim auf einem Hocker vor einem roten Vorhang. Viel trägt sie nicht, nur einen weißen Tanga. Ihre Brüste werden von einem großen „A9“ an den nötigen Zensurstellen bedeckt. A9, das steht für Ausgabe neun. (Ja, in 20 Jahren Magazin-Geschichte entstanden nicht mehr als neun „Richardson“-Issues.)

So schlüpfrig es auf dem Cover zu geht, so zugeknöpft wird’s im Magazin. Im Interview mit Schriftsteller Bret Easton Ellis („American Psycho“) packt Kim ihre prüde Seite aus. „Highsnobiety“ veröffentlichte jetzt einige Auszüge:

„Ich fühle mich wirklich unwohl, wenn ich über Sex rede. Ich bin konservativer, wenn es darum geht.“

Dass diese Einstellung nicht im Ansatz ihrem öffentlichen Image entspricht, weiß die 38-Jährige aber sehr wohl. Sie habe definitiv zwei Persönlichkeiten, was das angeht:

„Ich kann am Set sitzen und völlig nackt vor 50 Leuten sein, mit denen ich für ein Shooting zusammenarbeite. Aber wenn ich mit jemandem alleine bin, intim im Bett werde, bin ich schüchtern und unsicher.“

Wer sich je Kims Sex-Tape gegönnt hat, wird an dieser Stelle schmunzeln. Keine Spur von Schüchternheit. Aber vielleicht lag’s da auch wieder an der laufenden Kamera. Möglicherweise hat die Kims zweite Persona angeknipst.

Das freizügige Cover ist übrigens nicht Kims erstes

2014 landete die Kosmetikunternehmerin mit einem mittlerweile legendären Po-Foto auf dem Titel des „Paper Magezines“. Da dürfte das Shooting im Tanga doch ein Klacks gewesen sein.

Quelle: Noizz.de