Der Reality-Star will den Präsidenten von einer ernsten Sache überzeugen.

Kim Kardashian wird sich am Mittwochnachmittag (Washington Ortszeit) mit Donald Trump im Weißen Haus treffen. Das berichtete die Vanity Fair. Kim wird sich zunächst mit dem Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner treffen, um mit ihm über die Gefängnisreform zu sprechen.

Anschließend möchte der Reality-Star den US-Präsidenten bitten, eine inhaftierte Frau zu begnadigen. Dabei handelt es sich um Alice Johnson - eine 62-jährige Frau, die eine lebenslange Haftstrafe ohne Bewährung für Drogendelikte erhalten hat.

Die Geschichte über die Verurteilung und Inhaftierung von Johnson erregte Anfang dieses Jahres bereits die Aufmerksamkeit von Kim auf Twitter. Seitdem hat sie sich für ihre Freilassung eingesetzt und befand sich monatelang in Gesprächen mit dem Weißen Haus.

Sie kontaktierte Trumps Tochter Ivanka und stellte so eine Verbindung mit Trumps Schwiegersohn Kushner her. Die Gefängnisreform ist ein Thema, das Kushner sehr am Herzen liegt. Sein Vater Charles verbrachte mehr als ein Jahr in einem Bundesgefängnis wegen Steuerhinterziehung, illegalen Wahlkampfspenden und Zeugenverfälschung.

Kanye wird nicht dabei sein

Bei dem Treffen werden keine Kamerateams aus ihrer Reality-Show "Keeping Up With The Kardashians" dabei sein. Auch Ehemann Kanye West, der ein bekennender Trump-Anhänger ist, wird ebenfalls nicht anwesend sein. Stattdessen hofft Kim, Präsident Trump davon zu überzeugen, dass er Alice Johnson begnadigt.

Kims Plädoyer steht im Widerspruch zur Trump-Regierung

Kims Plädoyer und Kushners Reformbestreben stehen eigentlich im Widerspruch zur Politik der Trump-Regierung. In den Anfängen als Generalstaatsanwalt hob Jeff Sessions ein Memo der Obama-Ära auf, das die Nachgiebigkeit von Drogendelikten erhöht und Bundesstaatsanwälte anwies, strafrechtliche Anklagen zu erheben, die genau die Art von zwingendem Urteilsspruch auslösen könnten, die Johnson zur lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilte.

Promi-Faktor als Erfolgsstrategie?

Den Präsident persönlich zu bitten, hat sich bei persönlichen Anliegen schon einmal bewährt - insbesondere wenn Prominente beteiligt sind. Letzte Woche emfing Trump unter anderen Hollywood-Schauspieler Sylvester Stallone und Ex-Profiboxer Lennox Lewis im Oval Office. Auch sie baten um Begnadigung eines Häftlings - Trump kam der Forderung nach.

Wir sind gespannt, was bei dem Treffen zwischen Kim Kardashian und Donald Trump rauskommen wird...

Quelle: Noizz.de