2016 wurde Kim Kardashian in einem Pariser Hotelzimmer überfallen, gefesselt und ausgeraubt. Die Diebe erbeuteten Schmuck im Wert mehrerer Millionen US-Dollar. Sie sei ein leichtes Opfer gewesen, hat einer der Täter jetzt vor Gericht erklärt.

Es waren die schlimmsten Minuten ihres Lebens, erzählt Reality-TV-Star Kim Kardashian West immer wieder in Interviews. Vor gut vier Jahren ist sie während der Pariser Fashion Week überfallen worden. Die Diebe stürmten abends die Suite des Luxushotels, in dem Kim K untergekommen war, bedrohten sie mit einer Waffe, knebelten sie, fesselten sie an einen Stuhl – und ließen ihren gesamten Schmuck mitgehen. Darunter etwa ein Ring mit einem 20-Karat-Diamanten, der ein Geschenk von Ehemann Kanye war.

Kim Kardashian hätte es der Diebesbande leicht gemacht

Wie die französische Polizei später erklärte, waren fünf maskierte Männer an dem Überfall auf die prominente Unternehmerin beteiligt. Der war anscheinend ziemlich einfach: Wie Ait Khedache, der mutmaßliche Anführer der Diebesbande, nun vor Gericht erklärte, habe Kim ihnen den Raub mehr als leicht gemacht.

Dem Magazin "Les Echos" liegen Ausschnitte seiner gerichtlichen Aussage vor, in denen er betont, Kim sei ein leichtes Ziel gewesen, weil sie damals so gut wie jedes Detail ihres Lebens auf Instagram dokumentierte: Wie sie in Paris angekommen war, wo sie sich wann aufhielt – und sogar, wo sie den wertvollen Schmuck aufbewahrte: "Sie hat sogar gepostet, wann sie in Frankreich gelandet ist und manchmal auch, wie sie das Hotel betreten und wieder verlassen hat", erklärte der mutmaßliche Täter.

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Kim Kardashian und Kanye West

Mehr Privatsphäre, weniger Instagram

Kim Kardashian hat wohl aus dem Fall gelernt: Heute ist sie achtsamer, was ihre Privatsphäre angeht und gibt deutlich weniger Details ihres Lebens auf Instagram preis. "Ich bin dankbar für diese Erfahrung, obwohl sie schrecklich war. Es hat mich wirklich sehr verändert. Ich habe in einer Blase gelebt. Der Vorfall hat mich aufwachen lassen", erzählte sie nach dem Vorfall in "The Alec Baldwin Show".

Ihr Fall ist das wohl prominenteste Beispiel dafür, wie sorgsam wir alle darauf achten müssen, was wir auf sozialen Netzwerken wirklich von uns preisgeben wollen – und ab wann das Teilen mit anderen vielleicht keine ganz so gute Idee mehr ist.

klk

  • Quelle:
  • Noizz.de