Sie hat es getan.

Deutschlands nackteste YouTuberin hat einen eigenen Song rausgebracht. Wochenland hatten sich die Gerüchte um das Vorhaben der 21-Jährigen verdichtet. Dabei war sie selbst nicht unbeteiligt. In ihren täglichen Snaps ließ sie ihre Fans an der Produktion teilhaben, zeigte allerdings nie Ausschnitte aus dem Songs selbst.

Dementsprechend gingen die Erwartungen auseinander, was das Genre angeht. Wie man weiß, ist Katja großer Rap-Fan. „Ich liebe Rapper. Ich habe einen Fetisch“, gibt sie im Interview mit NOIZZ-Reporter Marvin zu.

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Dabei war die selbsternannte „Bitch“ allerdings immer selbstkritisch: „Es kann sein, dass es so ‚Whap-Bap’-mäßig wird. […] Am Ende wird’s wieder das meist gedisslikte Video der Welt.“

Vergangenen Freitag war es soweit und der Song – samt Musikvideo – feierte Release. Vier Mädels spielen Poker; wer verliert, muss den Pizzaboten verführen – natürlich ist das Katja. Kurz darauf klingelt der übergewichtige Lieferant. Schon geht es mit den Lyrics los.

„Der erste Blick und der erste Kontakt. Ich schau' in deine Augen, wie du merkst, werd' ich schwach. Ich laufe aus und ich will's jetzt. Ich bin in Stimmung und ich will Sex.“ Mit dem ersten Vers ist geklärt: Es wird rerappt, allerdings ohne Reimstruktur.

Im Gegensatz zu den beiden Versen ist der Refrain ziemlich eingängig. Den einfachen Text „Mach’s mir doggy, mach’s mir doggy“ kann jeder mitsingen, und genau das ist der geniale Schachzug. Kids singen es mit, mehr oder weniger wissend, was der Doggy überhaupt ist. Gleichzeitig könnte der Song auch im Bierkönig laufen.

Der Plan geht auf und bislang wurde das Video knapp 4,5 Millionen Mal angesehen, hauptsächlich natürlich, um mitreden zu können, und nicht, weil es der neue Lieblingssong ist. Jedoch wurde der Song auch auf Spotify über 350.000 Mal angehört und landete in der ein oder anderen Playlist. Ein Beweis dafür, dass Katja – im Gegensatz zu vielen anderen YouTube-Sängern und Sängerinnen – hörbar ist.

Das Musikvideo selbst ist hochwertig produziert, jedoch billig geschauspielert. Erinnert an einen schlecht gespielten Porno – vielleicht ja auch ein schlauer Move der „Mrs. Bitch“, die sich selbst als billig darstellt?

Quelle: Noizz.de