Er ist einer der ersten Youtuber, der darüber spricht.

In seinem neuesten Video gibt Youtuber JulienBam seinen Kritikern Kontra. Aufgrund des Vorwurfs, dass er geldgeil sei, hat er sich dazu entschlossen, seine monatlichen Einnahmen offenzulegen.

Vor laufender Kamera zeigt er den Verdienst der letzten 28 Tage: Satte 21.185,77 Euro bei mehr als 28,3 Millionen Klicks. Unfassbar, werden die meisten denken. Aber vergessen dabei eine Sache.

Denn: Auch Youtuber müssen Steuern zahlen. Bei einem so hohen Betrag wie dem, den JulienBam verdient, den Höchstsatz von 45 Prozent. Er rechnet vor: abzüglich der 9.540€ Steuern immerhin noch einen Umsatz von 11.660€.

Weiter zieht er die Ausgaben für sein Team ab, insgesamt 13.500€ monatlich kosten sollen. Außerdem rechnet JulienBam vor, dass eine Videoproduktion 2.500€ kostet – bei vier im Monat also wieder minus 10.000 Euro. Demnach stehe er am Ende sogar mit 11.840€ in den Miesen. Nach etlichen Zusatzkosten wie Haus und Technik liegt Ju am Ende des Monats bei minus 18.490€!

„Ich könnte statt einem Video in der Woche zwei Videos am Tag machen, oder im Video zehnmal Werbung schalten. Aber ich mach's nicht. Da ich nicht geldgeil bin. […] Aber ich möchte am Ende der Woche ein geiles Video haben“, rechtfertigt sich Julien.

Wie also kann Julien von seinem Business leben? Mit Partnern wie Fanta oder den PowerRangers verdient Julien durch Kampagnen genug Geld, um seine Kosten zu decken.

Außerdem erklärt der Youtuber, dass seine Marke schon länger ein Unternehmen ist, er aber dennoch voll für seinen Content verantworlich ist und hinter allem steht, was er veröffentlicht.

Quelle: Noizz.de