Fünfter Teil mit Daniel Craig soll nächstes Jahr in die Kinos kommen.

Es schien so, als hätte Daniel Craig genug davon, den britischen Geheimagenten zu spielen. „Ich würde eher ein Glas zerbrechen und mir die Handgelenke aufschlitzen“, sagte er zum Kinostart von „Spectre“ 2015 auf die Frage, ob er als 007 nochmal zurückkehren werde. Doch so wie einer der Bond-Filme „Sag niemals nie“ heißt, hat er mit dieser Aussage wohl etwas geflunkert. Am Freitag gaben die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli bekannt, dass Craig doch noch einmal zurückkehren wird.

Im Statement auf 007.com wurde noch eine weitere Personalie geklärt: Danny Boyle wird Regie führen. Der 61-Jährige Brite stieg 2009 in den Regie-Olymp auf, als er für seinen Film „Slumdog Millionär“ den Oscar gewann. In den Jahren darauf folgten Thriller wie „Trance“ oder biografische Werke á la „127 Hour“ und „Steve Jobs“. Nun gilt es Bond in Szene zu setzen, der zuletzt mit „Spectre“ nicht ganz die Erwartungen erfüllen konnte.

Das lag auch an Bösewicht Christoph Waltz, der als „Blofeld“ nicht so brillieren konnte wie in seinen Tarantino-Rollen. Ob Bonds Erzfeind für den noch namenslosen 25. Teil zurückkehren wird, ist noch nicht bekannt. Generell halten sich die Produzenten bezüglich der möglichen Handlung bedeckt. Noch haben sie ja auch etwas Zeit. Drehstart ist für den 3. Dezember dieses Jahres geplant. Am 25. Oktober 2019 sollen dann die Kinovorhänge aufgehen.

Bei Universal hofft man, die Craig-Saga dann würdig zu Ende zu bringen: „Die beispiellose Kombination aus Dannys innovativer Filmemacherei und Daniels Personifikation von 007 stellte sicher, dass wir auch im nächsten Kapitel der ikonischen Serie mit dabei sind.“ Hauptdarsteller Craig wird weniger die Hoffnung auf ein besseres Ende als ordentlich Asche motiviert haben, nochmal den Smoking überzuwerfern. Schließlich hatte er bereits nach seiner „Aufschlitzen“-Aussage erklärt: „Wenn ich noch einen Bond-Film machen würde, dann nur wegen des Geldes.“

Quelle: Noizz.de