Es ist dumm – aber macht leider Sinn.

Instagrammer waren schon immer ein Dorn im Auge der Authentizität. Dass Caro Daur nicht jeden Tag mit einer Tüte Haribo-Gummibärchen über die Straße läuft, ist klar, und dass Stephanie Giesinger nicht immer im Oversize-Balenciaga-Mantel durch den Park spaziert, auch. Das Leben auf Instagram unterscheidet sich von dem echten Leben der Menschen hinter den Profilen – doch wie viel Fake ist erlaubt, bis es echt merkwürdig wird?

Der amerikanische Lifestyle-Blog „The Atlantic“ deckte vor Kurzem auf, dass Möchtegern-Influencer sogar umsonst Werbung für Marken machen, nur um begehrt zu erscheinen. Das ist gar nicht so schwierig, laut der Instagrammerin Sydney Pugh.

„Anstelle unter ein Kaffee-Bild zu schreiben ‚Ich brauche Kaffee, um durch den Tag zu kommen‘, kannst du ganz einfach sagen 'Ich liebe Alfred’s Kaffee, weil ...'

Indem du direkt Marken nennst, denken deine Follower, dass du mit denen in Verbindung stehst. Das gibt dir eine Art „Street Credibility“. Frei nach dem Motto „Fake it till you make it“.

Diese Taktik benutzen laut dem Bericht schon 15-jährige Schüler, die vorgaukeln, eine Partnerschaft mit Voss-Wasser oder Maybelline zu haben. Im Endeffekt können sich die Marken freuen – denn für sie ist das Ganze nichts weiter als Werbung für lau.

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Quelle: Noizz.de