Die Drehbuchautoren fiebern einem Ende entgegen.

Die Politik-Thriller-Serie „House Of Cards“ sollte nach den Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen den Hauptdarsteller Kevin Spacey eigentlich eingestellt werden. Die Produktion der sechsten und finalen Staffel wurde eingefroren, der Cast und die Crew werden ab dem 27. November 2017 für zwei weitere Wochen in bezahlten Urlaub geschickt.

Mit einer Ausnahme: Ausgewählte Drehbuchautoren brüten im Auftrag der Produktionsfirma darüber, wie ein Ende der erfolgreichsten Eigenproduktion des Streaminganbieters ohne den Hauptdarsteller Kevin Spacey in der Rolle des Frank Underwood aussehen könnte. Spacey wurde von Netflix gefeuert, nachdem sich auch Opfer vom Set gemeldet hatten.

26 Männer werfen Kevin Spacey sexuelle Belästigung vor Foto: AFP NICHOLAS KAMM / AFP Agence Frabce-Presse GmbH

Über Spacey sagte Pauline Micelli, die Chefin der verantwortlichen Produktionsfirma Media Rights Capital, in einem Brief an die Betroffenen: „Die eine Sache, die wir aus diesem Prozess gelernt haben, ist, dass diese Produktion größer als nur eine Person ist. Wir könnten nicht stolzer darauf sein, mit einem der loyalsten und talentiertesten Casts des Business assoziiert zu werden.“

Am 8. Dezember soll es ein Update geben, wie und mit wem die Serie weiterproduziert wird.

Die Fans der Serie hatten da schon konkrete Wünsche: In einer Petition auf change.org forderten 43.000 Unterstützer, Kevin Spacey durch den „King Of Queens“-Star Kevin James zu ersetzen (NOIZZ.de berichtete).

Quelle: www.hollywoodreporter.com