Muggel ...

Okay, so ziemlich jeder hat sich mal krass in die Welt von Harry Potter reingesteigert oder dachte als Kind, dass Magie existiert. Doch ein katholischer Priester übertrifft uns alle. Reverend Dan Reehil aus Nashville hält die Zaubersprüche in den "Harry Potter"-Büchern für dermaßen real und gefährlich, dass er die Heiligtümer der Literatur jetzt einfach aus seiner Schulbibliothek verbannt hat.

Er schickte eine Mail an die Schüler der St. Edward Catholic School und erklärte darin das Verbot folgendermaßen:

"Diese Bücher stellen Magie sowohl als gut als auch als böse dar, was nicht wahr ist, sondern eine clevere Täuschung". Hallo Verschwörungstheoriiieee.

Und es wird noch besser:

"Die in den Büchern verwendeten Flüche und Zaubersprüche sind tatsächliche Flüche und Zaubersprüche. Was, wenn es von einem Menschen gelesen wird und die Gefahr birgt, böse Geister in die Gegenwart der Person zu zaubern, die den Text liest." Er habe sich zu dem Thema auch mit einem Exorzisten, also einem Teufelsaustreiber, und dem Vatikan beraten, schrieb er weiter.

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Auch Schulleiterin Rebecca Hammel steht voll hinter der absurden Theorie. Sie verteidigte das Verbot von Reehil, der seine Entscheidung aufgrund eines Hinweises von Eltern traf. "Jeder Pfarrer hat die kanonische Autorität, solche Entscheidungen für seine Pfarrschule zu treffen. Er hat die Autorität dazu, auf diese Weise zu handeln."

Wer sich jetzt denkt, dass sei nur ein Einzelfall, liegt sowas von falsch. "Harry Potter und der Stein der Weisen", der erste Band der Reihe, erschien in den USA im Jahre 1999. Seit jeher gibt es immer wieder Fälle, wie den, an der St. Edward Catholic School.

Vor allem stark christlichen Gemeinden sorgten mit Verboten der erfolgreichen Bücherreihe schon öfter für Aufsehen. Der Grund: In denen Büchern wird positiv über Zauberkraft gesprochen und entsprechen deshalb nicht dem traditionellen christlichen Glauben hinsichtlich solcher Themen.

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Quelle: Noizz.de