Günther Jauch widerspricht ihm.

In einer Talkshow zum Mauerfall am Dienstag im ARD lieferten sich Rapper Sido und Moderator Günther Jauch einen Schlagabtausch. Es ging darum, inwiefern es wirklich wichtig wäre, den Mauerfall zu feiern. Sido’s Argument, vorgetragen von Moderatorin Jessy Wellmer: Man sollte den Mauerfall nicht feiern, weil der Mauerfall bedeutet, das es die Mauer überhaupt mal gegeben hat.

"Ich finde, man sollte das einfach vergessen", sagt Sido vor laufender Kamera über die Mauer. Seine Begründung: "Die Mauer ist ja nichts Gutes, und mit dem Feiertag erinnert man ja daran". Diese Logik kommt bei Günther Jauch gar nicht gut an. Jauch argumentiert, dass ein Feiertag das Bewusstsein für geschichtliche Ereignisse am Leben hält.

Sido hält dagegen an seiner Meinung fest und sagt, dass eh niemand mehr weiß was in der Vergangenheit war und dass man keinen zwingen sollte, Geschichte zu lernen, wenn er das nicht will. Jauch hält weiterhin dagegen und findet, dass ein Mensch nicht komplett ohne Geschichte aufwachsen kann. Das würde Fragen wie der Bedeutung von Freiheit oder Demokratie einen Kontext geben.

"Ich hätte nichts dagegen, wenn einmal im Leben der Besuch eines Konzentrationslagers auf dem Stundenplan ständ", sagt Jauch. Sido schüttelt daraufhin nur den Kopf. Zu einem Schluss kommen die beiden Streithähne (wie so für Talkshows üblich) nicht.

Das ganze Wortgefecht kannst du hier hier nochmal anschauen. 

>> Sido, Trettmann und Nura wollen nicht, dass Rechte ihnen bei Instagram folgen

>> 8 Dinge, die ihr noch nicht über Sidos "Weihnachts-Song" wusstet

Quelle: Noizz.de