Alles vergeben und vergessen?

Ein dritter Teil von Guardians of the Galaxy soll kommen, das steht schon seit September 2017 fest. Damals bestätigte Regisseur James Gunn die Gerüchte. Doch zwischen der Ansage eines dritten Teils und dessen letztendlicher Realisation gab es einen riesigen Skandal um verletzende Tweets, die Gunn vor Jahren postete. Infolge deren Entdeckung feuerte Disney den Regisseur, da er nicht mehr für die Werte des Studios stand. Das Ganze passierte im Sommer 2018 und wirkte endgültig. Nun kam jedoch heraus: James Gunn wird doch wieder für den dritten Teil von Guardians of the Galaxy eingestellt.

Die Tweets aus Gunns Vergangenheit wurden als unsensibel in Hinsicht auf Vergewaltigung und Pädophilie angesehen. Sie wurden von einer konservativen Webseite namens The Daily Caller entdeckt. Es wird gemunkelt, dass sie nach einer Offensive gegen Gunn suchten, da er offener Trump-Gegner ist. Nach der Entdeckung entschuldigte der sich in einer aufrichtigen Reihe von Tweets und erklärte sein Verhalten relativ nachvollziehbar. Er gab zu, dass seine Witze damals auf Provokation beruhten, und dass er sich seitdem verändert hätte.

Aufgrund Gunns Reaktion entschied sich Walt-Disney-Präsident Alan Horn dafür, dem Regisseur noch eine Chance zu geben. Der dritte Teil von Guardians of the Galaxy soll im Jahr 2020 in die Kinos kommen. Die Produktionen dafür ist gerade am laufen.

>> „Captain Marvel“: Superheldin wird zum ersten US-Kinohit des Jahres

>> Im neuen „Avengers: Endgame“-Trailer passiert überhaupt nichts

Quelle: Noizz.de