Und keiner weiß, woher sie kommen …

Was ist faul, fett, sarkastisch und ein Riesen-Lasagne-Fan? Richtig, es kann sich nur um den Comic-Kater Garfield handeln. Seit 1978 entertaint der Prototyp aller Haustiere und mit seinen Alltagsproblemen, Diäten, Montagshass und Langeweile. Neben dem Comic gibt es eine Serie, Computerspiele und natürlich auch: jede Menge Merchandise. Wie das absolute stilechte, offizielle Garfield-Telefon der US-irischen Firma Tyco:

Das analoge Telefon hat ohne Zweifel Potential zum Kultobjekt. Keine Ahnung, wie viele davon letztendlich verkauft wurden. Ein ziemlich großer Teil der Produktion scheint allerdings aus irgendwelchen Gründen ins Meer versenkt worden zu sein. Denn seit nunmehr fast 40 Jahren werden laut dem französischen Verein „Ar Viltansou“ immer wieder die orangen Katzen-Telefone als Strandgut in der Bretagne angespült.

Besser gesagt, sind es einzelne Teile, die immer wieder angespült werden.

Seit den 80ern wird das gute Stück allerdings nicht mehr produziert. Woher die angespülten Garfield-Teile kommen? Keine Ahnung. Innerhalb von fast 30 Jahren wurden an dem Strand mehr als zwei Tonnen (!!!) Müll eingesammelt – die Garfield-Teile gehören dabei allerdings zu den Lieblingsfunden. 

Wirklich vermisst werden die Garfield-Telefone nicht. Die Kollegen von Kraftfuttermischwerk haben sogar bei der Firma, die die Katzen-Phones vertrieben hat, nachgefragt. Der Firma Paws sei demnach kein Schiffbruch mit einem Garfieldcontainer aus den 80ern bekannt.

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So sah übrigens die Originalwerbung damals aus:

Wer hätte da bitte nicht Bock auf so ein geiles Lazy-Garfield-Phone gehabt? Hätte ich damals schon über ein Familientelefon entscheiden können, ich hätte garantiert das gewählt. Es ist einfach unglaublich cool! Wenn man den Hörer auf- oder abnimmt, schließt bzw. öffnet Garfield sogar seine Augen! Da kommt richtiger 80s-Retro-Nostalgie auf.

Die gute Nachricht: Das könnt ihr heute wieder haben. Auf der Plattform Etsy könnt ihr das smoothe Stück noch bestellen. Zwar für gut 130 Euro, aber hey: Style hat eben seinen Preis. Immerhin sind es die letzten verbliebenen Originale – die nicht ins Meer gespült wurden.

 Oder aber, ihr sammelt mühselig die Einzelteile am Strand bei eurem nächsten Urlaub an der französischen Bretagne-Küste.

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Quelle: Noizz.de