Wenn die Beziehung zu scheitern droht, lest Harry Potter.

Wer Gollum mag, ist romantisch. Das behaupten Forscher der University of Oklahoma. Laut ihrer Studie sind Menschen, die auf Fantasy stehen, die besseren und reiferen Liebhaber. Dementsprechend auch Fans von "Game of Thrones", "Harry Potter" und "Herr der Ringe". Inwiefern sie die Beziehungsfähigkeit und das Sexualverhalten eines Menschen beeinflussen, ist unklar. Schließlich führt Gollum eine Beziehung mit sich selbst, in Hogwarts darf nicht auf dem Flur geknuscht werden und in "Game of Thrones" schlafen Schwestern mit Brüdern.

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Die Studie untersucht aber nicht einzelne Serien, sondern inwiefern ein Genre die Beziehungsfähigkeit beeinflusst. Zuerst wurden die Probanden einem Genre (Klassiker, zeitgenössische literarische Romane, Romanzen, Fantasy, Science-Fiction, Thriller, Horror) anhand von Interessen zugeordnet. Daraufhin sollten die Teilnehmer urteilen, wie romantische Beziehungen funktionieren und verschiedene Aussagen bewertet. Dabei kam raus, dass Fans von Fantasy und Science-Fiction in der Liebe sehr verständnisvoll sind. Sie finden Meinungsverschiedenheiten legitim und sind überzeugt, dass beide Partner sich positiv verändern können. Die Aussagen "Erwartung sexueller Perfektion" und "Gedankenlesen wird erwartet" finden sie für funktionierende Beziehung unrealistisch.

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Die Studie "What you read and what you believe: Genre exposure and beliefs about relationships" wurde am 12. Juli 2018 veröffentlicht.

Quelle: Noizz.de