Und kann sie es mit diesen 5 ikonischen TV-Schlachten aufnehmen?

Spätestens seit dem krassen Cliffhänger der siebten Staffel „Game of Thrones" ist klar: Die finale Staffel wird mit dem alles entscheidenden Kampf um Westeros enden. Die verfeindeten Häuser werden Seite an Seite in ein grausames Gefecht ziehen müssen, dass für die Meisten den sicheren Tod bedeuten wird. Denn der Winter ist da – und mit ihm der übermächtige Nachtkönig mit seinem Heer Untoter.

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Wie episch die finale Schlacht tatsächlich wird, können wir uns nur ausmalen. Glaubt man Tyrion Lannister alias Peter Dinklage, wird das Gemetzel allerdings so heftig, dass es alle bisherigen Kampfszenen in den Schatten stellt. Gegenüber „Entertainment Weekly“ verspricht er: „Das wird brutal. Das lässt die Schlacht der Bastarde wie ein Spiel aus einem Freizeitpark aussehen.“

Zur Erinnerung: Die „Schlacht der Bastarde“ zwischen Jon Snow und dem satanistischen Ramsay Bolton wurde als Höhepunkt der sechsten Staffel gehandelt – und gilt bisher als eine der besten Kampfszenen der Serie.

Ganze 25 Drehtage nahm die blutige Auseinandersetzung in Anspruch. Die finale Schlacht gegen die Weißen Wanderer stellt das allerdings problemlos in den Schatten: 55 Tage sollen alleine die Dreharbeiten für Außenszenen der in Winterfell stattfindenden, gigantischen End-Schlacht in Anspruch genommen haben. Damit ist klar: Dieses Gefecht wird nicht nur Teil einer Episode sein. Das wird eine einzige, lange, blutige Kriegsstaffel, die alle Dimensionen sprengt. Diesen Ansatz unterstützt auch eine ziemlich eindeutige Ansage von Showrunner David Benioff: „Das ist es, worauf wir von Anfang an hingearbeitet haben. Die Lebenden gegen die Toten. Das kann man nicht in einer 12-minütigen Sequenz darstellen.“

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Klingt nach einer verdammt ikonischen Schlacht – vielleicht sogar DER TV-Schlacht aller Zeiten?

Wir fragen uns: Wird das blutige Spektakel mit den epischen Schlachten unserer liebsten Fantasy-Filme und Serien mithalten können?

5 epische Battle-Szenen, die das „Game of Thrones"-Finale erst mal schlagen muss:

„Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ – Schlacht auf dem Pellenor

Vor den Toren Minas Tirith bekriegen sich das Heer von Gondor mit Unterstützung der Rohirrim und die Truppen Saurons in einem Kampf, der seitdem so ziemlich jede Liste der epischsten Film-Schlachten aller Zeiten anführt – und das zu Recht. Doch wir müssen gestehen: George R. R. Martins Drachen, untote Riesen und Heerscharen weißer Wanderer können es tatsächlich mit den Trollen, Orks und Mumakil Tolkiens aufnehmen, was das Gänsehaut-Feeling angeht.

„Braveheart“ – Die Schlacht von Stirling Bridge“

Auch ohne übernatürliche Wesen überzeugt das dreckige, unfassbar brutale Gemetzel des US-Kultfilms von und mit Mel Gibson. Der verkörpert den Freiheitskämpfer William Wallace, der die schottische Armee während der Unabhängigkeitskriege in der Schlacht von Stirling Bridge nicht nur an-, sondern auch zum Sieg gegen die Engländer führt.

„300“ – Die Schlacht bei den Thermopylen

300 mutige Spartiaten gegen Heerscharen feindlicher Perser: Das ist der Stoff aus dem Legenden geschrieben werden. Und Legenden lassen sich bekanntlich gut verfilmen, wie die mehrtägige Schlacht bei den Thermopylen um 480 v. Chr. zeigt. Die wurde 2006 auf die Kinoleinwand gebracht und spielte satte 445 Millionen Dollar ein. Zu verdanken ist das wohl weniger der Handlung, als den krassen Gefechtszenen, die in Zeitlupe die unübertroffenen Kampfkünste der antiken Krieger und deren perfekt definierte Sixpacks zeigen.

„Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia“ – Die Schlacht von Beruna

Weniger blutig und brutal als die anderen Schlachten unserer Aufzählung (immerhin handelt es sich um die Verfilmung eines Kinderbuchs), aber mindestens genauso spannend: der finale Kampf zwischen Gut und Böse im Königreich Narnia. Erst in letzter Sekunde kann der Löwe Aslan den vier Kindern in der Schlacht gegen die Hexe Jadis zu Hilfe eilen – davor sorgen die Kampfszenen zwischen den vielfältigen Fabelwesen für epische Fantasy-Action.

„The Last Samurai“ – Der finale Kampf

Spannend sind Gefechte ja immer dann, wenn die Seite der Helden den Feinden eigentlich unterlegen ist – und dennoch bis zum bitteren Ende tapfer kämpft. Material, aus dem sicher auch die finale Schlacht in „Game of Thrones“ aufbauen wird. Denn mit den untoten Weißen Wanderen kann eigentlich kein lebender Krieger mithalten. Ein ähnliches Szenario macht auch die Kampfhandlung in „Last Samurai“ aus: Schwert und Bogen vs Musketen und Maschinengewehr – nicht unbedingt fair.

Quelle: Noizz.de