Bleibt dann noch was übrig?

Letzte Woche ging's wieder los: Game of Thrones startete in die achte und letzte Staffel. Weltweit freute man sich – auch in China. Die Zuschauenden dort dürften in ihrer Freude allerdings schnell gebremst worden sein. CNN zufolge wurde nämlich ordentlich Zensur betrieben: Fluchen, Prostitution und eigentlich alles, was den Zuschauenden erregen könnte, wurden rausgekürzt.

Selbst wenn man kein großer GoT-Fan ist, oder sich mit der Serie nicht gut auskennt, weiß man eins: Eigentlich sind genau das alle Hauptzutaten, die das Epos ausmachen.

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In Game Of Thrones wird gevögelt, gestritten, gekämpft, es ist blutig, triefend und anzüglich – und das meistens in vollster Pracht, denn die Kamera wird überall schön drauf gehalten.

Wir fragen uns: Was war bei der Premiere in Chinas denn dann zu sehen? Ein leerer Bildschirm? Ganz so schlimm wars scheinbar nicht: Es sollen insgesamt gute 6 Minuten sein, die der legal schauende Chinese nicht zu Gesicht bekommt. Die Rechte an der Serie hat in China der Riesenkonzern Tencent, der auch für die Kürzungen verantwortlich ist. Bleiben den Chinesinnen und Chinesen wohl nur zwei Möglichkeiten: Brav die gekürzte Fassung schauen und sich den dreckigen Teil via Phantasie dazudenken, oder illegal streamen.

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sis

Quelle: Noizz.de