Nein, Sharknado ist nicht dabei!

Bevor hier irgendwelche Missverständnisse aufkommen: In dieser Liste geht es nicht um Qualität. Klassiker wie „Der weiße Hai“ spielen in einer anderen Liga als Trash-Produktionen wie „Sharknado“. Das heißt nicht, dass nicht beide den Kultstatus erreichen können. In dieser Liste geht es allerdings einzig um allein um fünf ausgefallene Ideen, für den nächsten alkoholgetränkten Abend, bei dem man sich jedes Mal einen kleinen Schluck gönnt, wenn das Wort „Hai“ fällt. Ihr wisst schon ... diese Abende.

Mega Shark vs. Giant Octopus

Eigentlich ist die Filmgesellschaft The Asylum nicht gerade der kreativste Haufen. Sie setzen hauptsächlich auf billige Kopien und Fortsetzungen von aktuellen Kinofilmen, damit sich unbeholfene Filmfans im Regal vergreifen. Trotzdem ist genau diese Produktions-Klitsche für eine der herrlichsten Anfangsszenen in einem Trash-Film verantwortlich. Denn abgesehen von dem epischen Kampf zwischen Riesenhai und gigantischem Oktopoden, hebt der Film schon nach wenigen Sekunden Flugangst auf ein neues Level.

Sand Sharks

Wer denkt, er wäre am Strand sicher, der hat noch nie mit der fortgeschrittenen Spezies der Sandhaie zu tun gehabt. Die biologisch perfekt an das Schwimmen im Sand angepassten Killer sind dementsprechend auch eine echte Überraschung für übertölpelte Badegäste. Einzig die lokale Hai-Expertin Sandy Powers (Achtung: Wortwitz) schätzt die Bedrohung richtig ein und plant per Napalm aus dem Sand Glas zu machen und die Haie so zu töten. Wem das noch nicht als Argument reicht: Frau Powers wird von niemand geringerem gespielt, als Brooke Hogan, Tochter des weltberühmten Wrestlers Hulk Hogan.

Zombie Shark

Vor zwei Jahren, als der Hai-Film-Hype noch real war, widmete der US-Sender Syfy dem Hai-Thema eine ganze Woche: die Shark Week. In diesem Rahmen wurde eine ganze Reihe billiger, uninspirierter Filme produziert, aber eben auch einer, der sich der totalen Absurdität so hingibt, dass er zu überzeugen weiß. Als Wissenschaftler mit einem Zombie-Virus experimentieren, infizieren sie einen Hai mit dem gefährlichen Erreger. Kein Wunder eigentlich, dass dieser Hai dann jede Menge andere Hai ansteckt - aber damit nicht genug. Denn auch wenn in der Regel in Trash-Slashern kaum jemand angeschlagen überlebt, so überträgt sich die Zombie-Wirkung in „Zombie Shark“ doch tatsächlich auch auf Menschen, die von den Haien gebissen wurden. So kommt es in einem düsteren Strandkaff zum Überlebenskampf zwischen Zombies, Zombiehaien und jeder Menge Blut. Genug gesagt, oder?

Snow Sharks bzw. Avalanche Sharks

Na gut, wer den obigen Teil gelesen hat, kann sich denken, wohin die Reise führt. Während der Strand aber immerhin noch so nah am Wasser ist, dass die Bedrohung irgendwie zu erahnen ist, rechnet man im Skiurlaub nun wirklich kaum mit einer Hai-Attacke. Nach „Snow Sharks“ (Originaltitel: „Avalanche Sharks“) vielleicht aber doch. Denn in dem kanadischen Film aus dem Jahre 2014 legt eine riesige Lawine einen prähistorischen Hai frei, der sich im Schnee bewegen kann. Theoretisch Grund genug für eine schnell Evakuation, würde nicht das Highlight der Saison anstehen: der Bikini Snow Day. Ihr seht, wohin das führt.

Ghost Shark

Im Gegensatz zu Schnee-, Sand- oder Zombiehaien gibt es allerdings noch eine Hai-Art, die noch furchteinflößender ist. Denn der Geisterhai braucht nicht viel mehr, als ein paar Tropfen Wasser, um deinem Leben ein Ende zu machen. Dabei ist der Hintergrund ein trauriger: Nachdem er Fischern den Fang abnimmt, foltern und quälen die Fischer einen Hai und lassen ihn zum Sterben zurück. Doch sie haben nicht mit einer alten Indianerhöhle gerechnet, in der der Hai zu einem astralen Wesen erweckt wird und nun überall da auftauchen kann, wo nur die kleinste Menge Wasser ist. Ein Glas H2O in der Hand zu halten, war noch nie so gruselig ...

Quelle: Noizz.de