Der charmante Killer brachte mindestens 30 Frauen um.

Darf man einen Serienmörder so darstellen: schön, charmant, sympathisch? Ein Monster, das innerhalb kurzer Zeit dutzende Frauen bestialisch umbrachte? Diese Frage wurde laut, als Netflix seinen Kinofilm "Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile" Anfang des Jahres beim Sundance Film Festival zeigte. Dass Frauenschwarm Zac Efron dann auch noch Ted Bundy spielte, setzte dem Ganzen die Krone auf.

Gleichzeitig droppte Netflix ja eine tatsächlich faszinierende Doku über den Serienkiller – und plötzlich fingen Leute an, das Monster wirklich hot zu finden. Das ging selbst dem Streamingdienst zu weit, der prompt einen Appell an seine User richtete: Hört bitte auf, Ted Bundy heiß zu finden!

>> Ted-Bundy-Opfer findet es okay, dass wir Zac Efron hot finden

Jetzt ist der zweite Trailer zum Film erschienen, und er verstört noch mehr als der erste. Er zeigt Ted Bundy als schönen, charmanten, intelligenten, selbstsicheren und witzigen Mann. Er zeigt attraktive Frauen – seine Opfer. Die Botschaft, dass irgendetwas nicht stimmt, liefert allein die Musik. Nur am Ende erahnt man in Zac Efrons Blick das Böse. Und eigentlich auch nur, wenn man weiß, was passieren wird – beziehungsweise was in echt passiert ist, denn bei all den schönen Bildern vergisst man beinahe, dass es sich hierbei nicht um Fiktives handelt, sondern um wahre, grausame Fälle brutalen Mordes.

Und hier noch mal der erste Trailer:

Quelle: Noizz.de