„Desire“ könnte bald auch nach Deutschland kommen.

Auf Netflix gibt es wirklich alles mögliche zu sehen – aber Kinderpornos? Tatsächlich hat der Film „Desire“ gerade eine Debatte darüber ausgelöst.

In der ersten Szene des argentinischen Dramas (Originaltitel: „Desearás al hombre de tu hermana“) befriedigt sich ein Mädchen selbst, während ihm ein weiteres dabei zuschaut. Dabei sehen sich die beiden im Fernsehen einen Cowboyfilm an und ahmen die Reitbewegung mit einem Kissen nach.

Was lief bei den Dreharbeiten?

Das junge Alter der Schauspielerinnen hat dabei viele Zuschauer schockiert. Die Szene wirkt verstörend. Dabei stehen vor allem die Dreharbeiten im Vordergrund: Wurde den zwei Mädchen klargemacht, was sie dort eigentlich vor der Kamera tun?

Wie Regisseur Diego Kaplan in einem Statement erklärte, war das nicht der Fall. Es habe lediglich ein Schauspieltrainer den Kindern erklärt, was sie dort zu tun hätten. Dass es sich um einen sexuellen Akt handelte, soll ihnen nicht bewusst gewesen sein.

Um im Falle einer solchen Kontroverse nicht mit leeren Händen dazustehen, hat Kaplan eigens ein Making-of anfertigen lassen. Er betont, dass die Mütter der beiden während der ganzen Zeit im Raum waren und Zeuginnen der Dreharbeiten wurden.

Die Aufregung kommt erst spät

„Desire“ ist bereits seit Dezember 2017 im Sortiment von Netflix. Dass die Debatte erst jetzt so hochkocht, liegt an einem Artikel, den die konservative Autorin Megan Fox auf der Seite PJ Media veröffentlichte.

Damit hat sie anscheinend einen Nerv getroffen: Nicht nur, dass sich jede Menge Twitter-Nutzer bei Netflix beschweren und eine Löschung des Films aus dem Angebot fordern – auch das FBI hat sich engeschaltet und erwägt Ermittlungen.

Schaut euch hier den Trailer von „Desire“ (ohne besagte Szene) an:

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  • Quelle:
  • Noizz.de