Amen to that.

Auch wenn sich die traditionellen Geschlechterrollen und Lebensvorstellungen langsam verändern, müssen sich gerade Frauen spätestens ab Ende 20 für ihre Karriereentscheidungen, Kinderlosigkeit und ihr Singledasein rechtfertigen. Ein sozialer Druck, der offenbar auch vor Stars keinen Halt macht, wie die Schauspielerin Emma Watson in einem Interview mit der britischen "Vogue" jetzt erzählte. "Ich dachte immer: 'Warum macht jeder so einen großen Wirbel, wenn er 30 wird? Das ist keine große Sache'.... Jetzt mit 29 sage ich: 'Oh mein Gott, ich fühle mich so gestresst und ängstlich'."

Plötzlich habe es aus ihrem Umfeld etliche unterschwellige Fragen gegeben: "Wenn du kein Haus gebaut hast, wenn du keinen Ehemann hast, wenn du kein Baby hast, und du 30 wirst und nicht an einem unglaublich sicheren, stabilen Punkt deiner Karriere stehst, oder wenn du immer noch Dinge ausprobierst... Dann ist da einfach diese unglaublich große Angst." Früher habe sie nie an das "Ich bin ein glücklicher Single-Gerede" geglaubt. Es habe lange gedauert, doch nun sei sie sehr glücklich darüber, mit sich selbst zusammen zu sein. Sie bezeichnet sich jetzt als "self-partnered" ("selbst-verpartnert").

Yes, Emma! Denn um es mit den berühmten Worten von RuPaul zu sagen: "Wenn du dich selbst nicht lieben kannst, wie zur Hölle willst du jemand anderen lieben?"

Ende Januar 2020 kommt Watson als Margaret "Meg" March in Greta Gerwigs Adaption von "Little Women" zurück auf die Leinwand. Bis dahin könnt ihr das gesamte "Vogue"-Interview hier anschauen:

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[Text: Zusammen mit dpa/aa]

Quelle: Noizz.de