Was Bruce Willis wohl dazu sagt?

Es ist Weihnachten in Los Angeles, Kalifornien“ und Polizist John McLane muss nicht nur seine Frau, sondern eine ganze Weihnachtsfeier vor deutschen Bösewichten retten. Gut, in der deutschen Filmversion, sind die bösen Terroristen keine Deutschen, sondern Iren oder sowas.

>> Auch interessant: 11 alte Weihnachtsfilme, die du unbedingt gesehen haben solltest

Jaja, ihr kennt ihn alle, den Plot von „Stirb Langsam“ mit Bruce Willis in der Hauptrolle. Für viele gehört der Klassiker von 1988 zum Heiligabend so dazu, wie die Würstchen zum Kartoffelsalat.

Wirklich?

Denn laut einer repräsentativen Umfrage der Magazine „Morning Consult“ und dem allseits beliebten „Hollywood Reporter“ sieht eine überwältigende Mehrheit der US-Amerikaner das nämlich ganz anders. Lediglich 25 Prozent finden, dass “Stirb langsam“ ein echter Weihnachtsfilm ist. 62 Prozent sehen den Actionfilm wirklich nicht als passenden Film für das Fest der Liebe an.

Je älter die Menschen werden, desto deutlicher das Ergebnis der Umfrage. Bei den über 65-Jährigen finden nur noch 13 Prozent, dass der Film, der an Weihnachten spielt, auch ein Weihnachtsfilm ist. Aber auch die 18 bis 29-Jährigen finden den Klassiker nicht sonderlich festlich, wie das Balkendiagramm zeigt:

Insgesamt haben rund 2.200 Menschen an der Umfrage teilgenommen. Die Frage, ob „Stirb langsam“ denn nun ein wirklicher Weihnachtsfilm ist oder nicht, hat bereits ganze Familien gespalten. Es ist wohl wie bei Vielem: Entweder liebe es, oder hasse es.

>> Yippie-Yeih-Yeah, Schweinebacke: Dieses Geschenkpapier riecht nach Wurst

Jedoch steht fest, dass „Stirb Langsam“ viele Elemente eines klassischen, harmonischen Weihnachtsfilmes Inne hat:

  • Die Familie wird zum Weihnachtsfest wiedervereint.
  • Der Film spielt an Heiligabend!!!
  • Klassische religiöse Frage: Gut gegen Böse, Bruce Willis rettet seine Nächsten vor dem Bösen. Er ist quasi Jesus.
  • Im Soundtrack sind Weihnachtslieder!!!! Zum Beispiel im Abspann „Let it Snow! Let it Snow! Let it Snow!“

Außerdem hat der Film mehr als 438 Millionen Euro eingespielt und genug andere Magazine, wie etwa das renommierte britische Filmmagazin „Empire“, haben das Meisterwerk schon zum „Besten Weihnachtsfilm aller Zeiten“ gewählt. Dort hat die gewaltige Firmenweihnachtsfeier sogar „Kevin allein zu Haus“ geschlagen. Drehbuchschreiber Steven E. Sedouza bestätigt uns das gerne auch noch mal:

Nun gut, und was Bruce Willis über die alles entscheidende Frage denkt, wissen wir ja. Es ist kein Weihnachtsfilm.

Es ist ein Bruce-Willis-Film!"

Aber: Abgesehen von Mord und Totschlag und sehr viel Gewalt, ist der Film eigentlich der ideale Weihnachtsfilm.

Findet ihr nicht?

Quelle: Noizz.de