Der Präsident hat selbst schon als TV-Produzent gearbeitet.

Donald Trump war wieder in "Mimimi"-Laune und hat seinen Frust auf Twitter rausgelassen. Der Gesetzgebungsausschuss des Repräsentantenhauses, House Judiciary Committee, solle doch mal aufhören, wegen unnötiger Untersuchungen Geld aus dem Fenster zu schmeißen. Anstatt all seine Trump-Deals aus den vergangenen Jahren zu prüfen, hätte er eine bessere Idee: "Schaut euch den Obama Buch-Deal an, oder den lächerlichen Netflix-Deal!" Diese Untersuchungen wären nämlich schnell vorbei. Ja, wahrscheinlich wären sie das.

Die Rede ist von der von den Obamas betriebenen Firma Higher Ground Production. Das Unternehmen verkündete kürzlich sieben neue Projekte, die Serien, Filme und Dokumentationen umfassen. Netflix und Higher Ground sicherten sich gemeinsam die Rechte an den Filmen American Factory, Crip Cramp und weiteren Titeln. Zudem haben Barack Obama und seine Frau Michelle 2017 Biografie-Deals abgeschlossen. Becoming, das Buch der ehemaligen First-Lady, wurde vergangenes Jahr bereits veröffentlicht. Die Biografie des Ex-Präsidenten soll 2020 passend zur Präsidentschaftswahl erscheinen.

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Was für kriminelle Geschäfte Trump wohl hinter den Obama-Deals vermutet? Die Twitter-Gemeinschaft scheint über seinen Tweet sichtlich amüsiert zu sein und wirft dem Präsidenten unter anderem Eifersucht vor. "Obama hat mit einem Netflix-Deal mehr Geld im Fernsehen verdient als Donald Trump während der ganzen "The Apprentice"-Zeit", schreibt ein User. Denn ja, auch Trump hat schon im TV gearbeitet und war neben Arnold Schwarzenegger und Mark Burnett über zehn Jahre in der Produktion der Fernseh-Reality-Show von NBC tätig.

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Ob die Obama-Deals nun wirklich vom House Judiciary untersucht werden, bleibt offen. 

Quelle: Noizz.de