Und verrät uns, warum das manchen Menschen gar nicht gefällt.

Bis zu 5 Monate kann es dauern, bis Keita Sagaki seine Kunstwerke fertiggestellt hat. Betrachtet man die Werke aus der Nähe, versteht man auch warum: Denn Sagaki macht nicht etwa nur Kopien großer Meilensteinen der Kunstgeschichte – seine Bilder setzen sich aus vielen kleinen Mangas zusammen.

Inspiriert durch Disney und Dragonball-Erfinder Akira Toriyama, zeichnet Sagaki Mangas schon seit seiner Kindheit. Mittlerweile hat ihn seine Leidenschaft berühmt gemacht.

Sagaki hat schon einige berühmte Kunstwerke neu interpretiert. Foto: Keita Sagaki / www.sagakikeita.com

Beim Heranzoomen an Sagakis Werke findet man nicht nur drollige Kindercartoons - auch Busen, Penisse und Sex-Darstellungen schmücken die Abzeichnungen alter Meisterwerke. Dafür erntet Sagaki eine Menge Kritik aus muslimischen und feministischen Kreisen.

Hier findet man schon ein paar entblößte Mangas. Foto: Keita Sagaki / Instagram @sagaki_keita

„Aber ich muss sie (Genitalien) malen. Ich will alles zeigen, nicht nur die süßen Dinge, sondern auch die Motive, bei denen die Menschen lieber wegschauen würden“, sagt Sagaki gegenüber NOIZZ. „Das Konzept des Heiligen und des Profanen müssen zusammen existieren können.“

Mit seiner Kunst beweist Sagaki, dass genau das möglich ist. Und findet dabei immer neue Wege, Japanische und Westliche Kunst zu verbinden.

Quelle: Noizz.de