"Give me more of that thing that you call love!" – Klingt gar nicht so scheiße!

Okaaay, wer viel Radio hört, dem hängt das Lied „Was du Liebe nennst“ von Bausa wahrscheinlich schon aus den Ohren raus. Aber diese Version habt ihr sicher noch nicht gehört! Die polnische Künstlerin Gia Koka hat Bausas Radio-Wunderhit nämlich auf Englisch gecovert … und das klingt eigentlich ziemlich nice.

Sonst rechnet die Künstlerin in ihrem aktuellen Song „ASAP feat. Danny Seth“ brutal ehrlich mit ihrer Vergangenheit ab. Vom Stil her ähneln sich die beiden, deshalb passt es! Und vielleicht auch, weil der Beat in unserem Unterbewusstsein so eingeschlagen hat, dass wir automatisch mitsummen müssen.

Welche Songs haben’s noch geschafft?

Grundsätzlich haben es deutsche Songs auf dem internationalen Musikmarkt ja besonders schwer: Die Toast-Brot Amis und die Teebeutel-Briten bequemen sich eher selten von ihrem Muttersprachler-Thron. Während wir seit frühsten Kindertagen mit Übersetzer und Booklet, in dem die Lyrics stehen, vor dem CD-Player saßen, um verstehen zu können, was Britney, Christina, Katy Perry und Co. uns in Songs wie „Lucky“ oder „Peacock “ eigentlich sagen wollen, schaffen es deutsche Musiker in den seltensten Fällen überhaupt in die ausländischen Charts.

Ist Deutsch etwa nicht so sexy?

Grundsätzlich ist es auch eher schwierig: „Breathless through the night“ von Helene Fischer würde im Englischen mehr nach einem Billigen-Softporno-Titel klingen (okay, im Deutschen eigentlich auch) ... oder „Young, brutal, good looking 2017“ – klingt auch nicht nach geilem Straßenrap, sondern eher nach einer Fortsetzung von ’nem David Hasselhoff Song.

Tatsächlich gibt es nur wenige deutsche Künstler, die sich überhaupt getraut haben, ihre Lieder auf Englisch zu übersetzten. Und es zeigt sich: Wer sich traut, wird dafür belohnt. Denn mit ihren englischen Versionen stürmten sie die internationalen Charts. Wir haben euch fünf Beispiele rausgesucht!

1.) Die Toten Hosen – Return of Alex

2.) Cro – Dream

3.) Tokio Hotel – Monsoon

4.) NENA & Kim WILDE – Anyplace, Anywhere, Anytime

5.) Kay One – V.I.P.

Quelle: Noizz.de