Die dritte Staffel "Love" gibt uns Hoffnung für unsere verkorksten Beziehungen

Laura Aha

Musik, Serien, Popkultur
Teilen
Twittern

"Wenigstens ist es nicht langweilig!"

Zugegeben: Es klingt ein bisschen beliebig seine Serie schlicht "Love" zu nennen. Liebe, das ewige alte Thema, das nie langweilig wird und doch die immer gleiche Geschichten wiederkäut. Und ja, es wäre vielleicht ein bisschen kühn zu behaupten, dass "Love" eine völlig neue Story liefert. Aber: Diese Rom-Com ist wenigstens verdammt lustig.

Ursprünglich waren für die Netflix-Serie, die 2016 startete, nur zwei Staffeln geplant. Der Trailer für die finale dritte Staffel verspricht allerdings eine würdige Weiterentwicklung der verqueren Liebesgeschichte:

Falls ihr die ersten beiden Staffeln verpasst haben solltet: Es geht um die Beziehung zwischen Mickey Dobbs (Gillian Jacobs) und Gus Cruikshank (Paul Rust) – zwei Thirty-Somethings in LA, die, wie so viele (Post)-Millennials, irgendwie verpasst haben erwachsen zu werden.

Gus ist der nerdige Nice-Guy, der es nie so recht schafft, in seinem Job als Drehbuchautor wirklich durchzustarten. Stattdessen muss er sich um die Kinderschauspieler am Set einer schrecklichen TV-Sendung kümmern. Mickey ist das typsiche Manic-Pixie-Dreamgirl inklusive Bindungsängste und Sexsucht, die bekifften Autosex hat und immer die Toughe raushängen lässt.

Wie das zusammenpasst? Das versucht die Serie zu ergründen und karrikiert dabei unsere Generation augenzwinkernd so messerscharf, dass es manchmal richtig wehtut. Dass am Drehbuch Judd Apatow mitwirkte, spürt man deutlich – der Produzent, Comedian und Autor hat unter anderem bei "Girls", "Jungfrau (40), männlich sucht ..." und "Superbad" mitgearbeitet.

In Staffel drei wollen Gus und Mickey es endlich alles richtig machen, diese ganze Sache mit der Beziehung. Dass solche Deals mit dem Leben leider meistens nicht wie geplant ausgehen, lässt der Trailer schon vermuten. Am 9. März könnt ihr die Staffel auf Netflix schauen.

Quelle: Noizz.de