Sie treten auf virtuellen Schlachtfeldern an und verdienen sich beim Zocken einen goldenen Klickfinger!

Über 500 Millionen Euro Umsatz werden bis Ende 2018 im eSports erwartet. Das ist etwa genauso viel, wie die zweite Bundesliga im vergangenen Jahr umgesetzte. Kein Wunder also, dass es unter professionellen Zocker einige gibt, die bereits Millionäre sind. An der Spitze der reichsten eSportlern steht sogar ein deutscher Gamer.

1. KuroKy, der Mann der Rekorde

Das Strategiespiel "Dota 2" lässt einen eSports-Athleten am schnellsten zum Gaming-Millionär aufsteigen. Bei keinem anderen Spiel lassen sich höhere Preisgelder erspielen.

Der Berliner Kuro "KuroKy" Salehi Takhasomi gehört zu den erfolgreichsten eSports-Profi der Welt. Der Weltmeistertitel beförderte ihn in den eSports-Olymp! Keinem anderen Spieler gelang es bisher, mehr Preisgeld zu sichern.

Insgesamt hat der 25-Jährige in seiner Karriere bis zu 3,5 Millionen Dollar Preisgeld eingespielt. Schon als Kind verbrachte der iranischstämmige "KuroKy" viel Zeit vor dem Computer. Der Kapitän von "Team Liquid" ist damit der erfolgreichste eSportler aller Zeiten.

2. Faker, der sparsame König

Mit gerade einmal 21 Jahren hat der Südkoreaner Lee "Faker“ Sang Hyeok bereits den gesamten eSports in den letzten Jahren maßgeblich geprägt. Bereits dreimal gewann er den WM-Titel und gehört mit seinem Team "SKT 1", eine Art Real Madrid der League of Legends Szene, zu einem der populärste Teams der Welt.

In seinem Heimatland wird er als "untötbarer Dämonenkönig" von Millionen Fans gefeiert.

Sein hart erspieltes Geld deswegen zu verprassen, kommt für den Koreaner aber nicht in Frage. Seine gesamten Finanzen werden von seinen Eltern verwaltet. Mit 150 Euro Taschengeld muss der reichste "League of Legends"-Spieler der Welt auskommen. Trotz des bisher erspielten Preisgelds von über 900.000 Euro hat der Champion also keine Star-Allüren!

3. Neo, der erfahrene Abräumer

Der polnische Counter-Strike-Spieler Filip "Neo" Kubski gehört zum alten Eisen im eSports, räumt mit 30 Jahren aber noch Titel ab. Bei seinem Team virtus.pro hat "Neo" vor kurzen einen Vertrag bis 2020 unterschrieben. Ungewöhnlich lange!

In der schnelllebigen Welt des eSports steht Neo für Stabilität. Belohnt wird das mit Preisgeldern bis zu 600.000 Euro und wahrscheinlich genug Gehalt, um sie an die Millionärs-Grenze zu bringen.

4. Karma, der zockende Familienvater

Das ein normales Familienleben mit dem Leben eines Zockers zusammenpasst, beweist "Call of Duty"-Spieler Damon "Karma" Barlow. Bevor er sich ganz seiner Karriere als eSportler widmete, spielte er Football in seiner Heimat Kanada. Danach lernte er seine Frau kennen, die ebenfalls eSports-Profi ist. Gemeinsam haben sie mittlerweile eine vierjährige Tochter.

Auch wenn die Preisgelder im Ego-Shooter Game nicht an "Dota 2" oder "League of Legends" herankommen, konnte der 24-Jährige zu den besten "Call of Duty" Spielern der Welt und holte mit dem Team "OpTic Gaming" bereits zweimal den Weltmeistertitel. Über 500.000 Euro konnte er bereits erspielen.

Quelle: Noizz.deoizz.de