Es soll bei Fimfestspielen in Cannes passiert sein.

Eine deutsche Schauspielerin hat in Kalifornien gegen den Ex-Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein geklagt. Damit ist sie offiziell das erste Opfer aus Deutschland.

Unter dem Pseudonym Emma Loman wirft sie dem Hollywood-Produzenten vor, er habe sie 2006 bei den Filmfestspielen in Cannes in seiner Hotelsuite vergewaltigt. Danach soll er ihr damit gedroht haben, ihre Karriere zu ruinieren.

Aus Angst und aus Unwissenheit, nicht das einzige Opfer zu sein, habe sie geschwiegen. Durch die #MeToo Bewegung und die Offenheit prominenter Opfer habe sie den Mut gefasst, vor Gericht zu ziehen.

Ihre New Yorker Anwälte fordern Schadensersatz, machen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Verstöße gegen US-Gesetze gegen Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung geltend.

Harvey Weinstein ist in sechs Fällen von sexuellem Missbrauch angeklagt. Hier bekommt ihr eine Übersicht über die Missbräuche.

Bei den Cannes Filmfestspielen 2018 im Mai hatte übrigens die Dokumentation „Citizen Weinstein“ Premiere gefeiert. Eine Doku über den Mogul und seinen Machtmissbrauch und die daraus resultierende #MeToo-Bewegung.

Quelle: Noizz.de