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Dada Vadim ist für solche kritischen Aktionen bekannt.

Heimat. Viel mehr als ein blattgroßes Schild mit diesem Wort braucht Dada Vadim nicht, um Pegida zu trollen. Und um den Teilnehmern der islamfeindlichen Kudngebung einige Äußerungen zu entlocken, die Einiges über ihr Weltbild aussagen.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Dialog vom Montag, der im Video des Dresdner Künstlers zu hören ist:

Eine Frauenstimme – offenbar eine Polizistin – wendet sich an die umherstehenden Pegidisten: „Der gehört nicht zu ihnen?“

Eine Männerstimme: „Nee, aber das ist ein Netter. Heimat ehrt uns sehr.“

Ein anderer Mann: „Ich weiß nicht ob der überhaupt Deutsch reden kann!

Die erste Männerstimme wieder: „Heimat ist okay, das ist nichts Anstößiges!“

Dem pflichtet eine Frau bei: „Ach, Heimat. Das ist schön!

Aber seht selbst!

Die Polizei steht etwas hilflos daneben und beobachtet, wie der Künstler in Anzug und mit Sonnenbrille das Schild mit Kleber auf dem Kopfsteinpflaster des Dresdner Altmarktes anbringt und poliert. Am Ende gibts von den Anwesenden sogar Applaus.

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Dada Vadim ist durch verschiedene Anti-Pegida-Aktionen bekannt geworden. 2015 war er die treibende Kraft, als die „Ahnen warnten“: Sämtliche historische Denkmäler in der Altstadt von Dresden trugen Warnwesten, um vor Pegida zu warnen.

Falls ihr euch wundert: Ja, Pegida gibt es immer noch. Etwa 1,5 Tausend Menschen nehmen fast jede Woche an der islamfeindlichen Kundgebung in Dresden teil. Der Protest dagegen ist bescheiden.

  • Quelle:
  • Noizz.de