1,9 Millionen Follower lernen so die wunderbare Welt der Millennials jeden Tag besser kennen ...

In kleinen, der Aufmerksamkeitsspanne unserer Generation angemessenen Erklärungen erläutert uns das „HipDict” den Alltag – und zwischen den Zeilen noch einiges mehr über uns.

Passend zur intellektuelleren Tiefe mancher Millennials gibt das hippe Wörterbuch zum Beispiel seinen Senf zum „Sinn des Lebens” dazu: Das ist natürlich weder 'ne gute Rente für alle, noch das Ende aller Kriege, sondern der Orgasmus!

Da wäre da die wichtige Frage: Warum benutzen denn bloß alle mittlerweile „Bae“ als Kosenamen? Gemeinhin wird angenommen, dass Bae wohl „Schatzi“ bedeutet. Doch das HipDict belehrt uns eines Besseren: Bae sei eigentlich Dänisch für Scheiße!

„Hey Schatzi, äh ... Hey Scheiße!“

Freud würde dazu vermutlich sagen: In der analen Phase hängen geblieben. Im Alter von zwei bis drei Jahren entdecken Kinder nämlich Kot, und dieser wird – eigentlich nur in diesem Alter – sehr wichtig für sie.

Zum Stichwort „Ironie“ hat das Lexikon hingegen eine sehr smarte Defintion. „Ironie ist, wenn du dein iPhone in Apfelsaft fallen lässt.“

Diese komplexe Kontextualisierung von Luxusgeständen wie dem iPhone verwundert gleich weniger, wenn man sich die Definition zu „Money can't buy Happiness” (Geld kann kein Glück kaufen) ansieht. Dort erklärt uns das HipDict nämlich, dass dies nur eine Verlegenheitsaussage derer sei, die in Wahrheit neidisch auf die Kohle der anderen blickten!

Genderstereotype bedient das HipDict natürlich auch immer wieder gerne. Denn: Wer würde behaupten, dass unsere Generation den Sexismus endlich hinter sich gelassen hätte? Spätestens seit Mario Barths Popularität und Bibis Mädchen-Dinge vs. Jungen-Dinge wissen wir endlich wieder, wo unser Platz in der Gesellschaft ist. Als gutes Dictionary bildet das HipDict das natürlich ab.

Zu „Freundin” schreibt das Wörterbuch: „Die eine weibliche Person, die Superkräfte besitzt: Zum Beispiel Gedankenkontrolle, Stimmungsschwankungen, plötzliche Müdigkeit, Geld verprassen und Gequatsche ohne Punkt und Komma.”

Zutiefst komplex!

In Folge der gesamten vorausgehenden Begrifflichkeiten ist auch die nächste Erklärung des HipDicts vorhersehbar. Unter dem Schlagwort „Brain“ (Gehirn) erklärt uns das Dict, dass es das Körperteil sei, das wir zwar alle hätten. Nur benutzen würden wir das nie.

Nach diesen geistigen Ergüssen des HipDicts glauben wir das ja mittlerweile selbst.

Quelle: Noizz.de