Eine Nachricht, die mir das Herz bricht.

Gestern Nacht erschütterte mich eine Nachricht ganz besonders. Demi Lovato, eine meiner Lieblings-Sängerinnen, wurde wegen einer Überdosis ins Cedars-Sinai Krankenhaus in LA eingeliefert. Laut Strafverfolgungsbehörde war es eine Überdosis Heroin. Ich hoffte lediglich, dass sie es schafft, stark genug ist. Kurz darauf kam dann die gute Nachricht von Demis Manager: Die Sängerin ist am Leben und bei Bewusstsein.

Ich bin ein Fan von ihr, seit ich sie 2008 das erste Mal bei Camp Rock sah, einem amerikanischen Fernsehfilm, ähnlich wie High School Musical. Damals war ich 14.

Dass sie drogenabhängig war, ist schon länger bekannt. In ihrer Jugend litt sie an einer Essstörung, versuchte immer wieder sich in die Magersucht zu treiben. Sie nahm ständig an Gewicht zu und wieder ab. Ihr bester Freund beging Selbstmord. Darüber kam sie nie hinweg. Später gab sie öffentlich bekannt, dass sie bipolar sei. Mit 18 ließ sie sich das erste Mal in einer Entzugsklinik behandeln.

Sie wurde älter und stärker, erreichte beruflich sehr viel, wurde sogar an der Seite von Simon Cowell Jurorin der zweiten Staffel „The X Factor“.

Jetzt könnte man meinen, die Überdosis war abzusehen. Aber Demi war schon sechs Jahre clean, entfernte sich komplett von den Drogen. Ende Juni veröffentlichte sie ihre Single „Sober“. Viele Fans machten sich Sorgen, denn der Titel bedeutet zwar auf deutsch übersetzt „nüchtern“ oder „sauber“, im Song geht es aber darum, dass sie wieder rückfällig geworden ist. Refrain: „Momma, I'm so sorry. I'm not sober anymore.“

Wann sie aus der Klinik entlassen wird, ist noch nicht klar. Ihre Familie wolle sich jetzt aus der Öffentlichkeit raushalten und keine Statements abgeben.

Sicher ist: Wenn sie entlassen wird, muss sie einen Weg finden, von den Drogen wegzukommen. Die Welt würde eine viel zu talentierte Sängerin mit ihr verlieren, wenn die nächste Überdosis auch ihre letzte ist.

Quelle: Noizz.de