Es geht um mehr als nur Schnäppchen-Preise

Jeder redet davon, dass am Freitag endlich der Black Friday vor der Tür steht und gefühlt alle wollen auch so richtig zuschlagen. Ob es ein Fernseher, Waschmaschine, Toaster oder eine Mikrowelle ist – es steht alles auf der Einkaufsliste (NOIZZ berichtete). Doch was ist eigentlich der Black Friday?

Der Trend kommt – na klar – aus Amerika zu uns rüber. Standesgemäß findet er immer am Freitag nach dem Erntedankfest statt. Denn genau an diesem Tag nehmen sich viele Amerikaner frei. Kein Wunder, denn an diesem Tag locken die Shops mit fetten Preisnachlässen um das Weihnachtsgeschäft anzukurbeln. 2005 zogen dann die Online-Händler nach und riefen den „Cyber Monday“ ins Leben.

Kunden können bis zu 70 Prozent beim Kauf sparen. Dennoch wurden im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro eingenommen.

Ganz vorne mit dabei ist der Online-Gigant „Amazon“. Rund 55.000 Produkte will das Versandhaus in der „Cyber-Monday-Woche“ an die Leute bringen. Um es den Kunden schmackhaft zu machen, sollen Rabatte bis zu 50 Prozent drin sein. Übrigens: Prime-Kunde sein lohnt sich, denn die können 30 Minuten früher zuschlagen.

Auch Saturn („Black Week“) und Media Markt („Red Friday“) mischen bei dem Spektakel mit. Beide bringen ähnlich wie Amazon täglich neue Angebote in ihren Online-Shops.

Zwar locken zahlreiche Shops schon jetzt mit Super-Angeboten, doch das „Hauptevent“ findet am Freitag statt. Dann werden nicht nur Technik-Hersteller ihre Artikel stark reduzieren, sondern auch Geschäfte wie Topshop, Galeria Kaufhof und Butlers.

Für alle, die es so gar nicht mit der Technik haben, gibt es aber auch was. Douglas hat den Beauty Friday iniziiert. Bis Sonntag gibt es für alle Kosmetikliebhaber 20 Prozent auf alle Produkte – ab 50 Euro Einkaufswert.

Quelle: Noizz.de