Dass Daniel Craig der geborene Bond ist, daran gibt es keinen Zweifel - oder etwa doch?! Der 007-Schauspieler teilte nun seine Bedenken an der Rolle.

Schauspieler Daniel Craig (52) hatte anfangs Zweifel an seiner Besetzung als James Bond. "Ich weiß noch, dass ich ganz am Anfang dachte: Ich kann keinen Sean Connery nachmachen. Ich kann kein Pierce sein", sagte Craig mit Blick auf seine Vorgänger in der Rolle des Geheimagenten dem Magazin GQ Gentlemen's. "Ich hatte aufrichtig Angst, dass ich mir das Leben versaue, wenn ich annehme." Wie falsch er damit lag, denn mit seinen eisblauen Augen hat der Schauspieler dem 007-Agenten eine ganz neue Facette gegeben, von der die Leute einfach nicht genug bekommen.

Das Ende einer Ära

Craig hatte zuletzt immer und immer wieder klargestellt, dass er im 007-Abenteuer "Keine Zeit zu sterben" zum letzten Mal James Bond spielen wird. Ähnliches hatte er aber auch schon nach dem vorherigen Teil "Spectre" verlauten lassen. Für ihn scheint nun aber endgültig der richtige Zeitpunkt zum Aufhören zu sein: "Mir geht es wirklich gut. Das wäre vermutlich nicht so gewesen, wenn ich den vorletzten Film gedreht hätte, und das wäre es dann gewesen. Aber nach diesem hier denke ich: Auf geht's, lasst uns weitermachen."

Der lässigste James Bond aller Zeiten

Der 52-Jährige, der 2005 als James Bond vorgestellt wurde und den Agenten erstmals im Film "Casino Royale" (2006) spielte, hat die begehrte Rolle schon ganze 15 Jahren und damit am längsten von allen bisherigen Bond-Darstellern, was nicht zuletzt daran liegt, dass sich der Schauspieler gerne bitten ließ, bis er einer weiteren Produktion zusagte. Seine prominenten Vorgänger Sean Connery und Roger Moore drehten nämlich in kürzerer Zeit mehr 007-Filme als Craig.

Kein Kinostart für Bond

"Keine Zeit zu sterben" sollte eigentlich im April in die Kinos kommen. Die Premiere wurde jedoch weltweit verschoben. Der Film wird in Deutschland nun erst am 12. November starten. Dazu habe man sich "nach sorgfältiger Überlegung und gründlicher Bewertung des weltweiten Kinomarktes" entschieden, teilten die Produzenten Anfang März mit. Laut Medienberichten reagierten sie damit auf die Coronavirus-Krise.

[Text: zusammen mit dpa]

>> 007-Star Lashana Lynch: Glaubt sie an eine #MeToo-Version von "James Bond"?

>> Premiere des neuen "James Bond" wieder verschoben – wegen Coronavirus?

  • Quelle:
  • Noizz.de