Zuerst der neue "James Bond"-Streifen, jetzt auch noch das – ins Kino werden wir wohl die nächste Zeit nicht gehen. Disney verschiebt den Kinostart seiner Realverfilmung des Zeichentrick-Klassikers "Mulan".

Es hagelt Absagen und Terminverschiebungen: Kurz vor dem geplanten Kinostart von "Mulan" hat das Disney-Studio wegen der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 den Kinostart verschoben – und das obwohl die Weltpremiere bereits am 9. März 2020 stattfand. Die Neuauflage des 1998 von Disney verfilmten Zeichentrick-Märchens um die chinesische Heldin Hua Mulan sollte eigentlich am 26. März in die deutschen Kinos kommen und einen Tag später in den USA anlaufen.

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Einen neuen Starttermin gab das Studio zunächst nicht bekannt, wie die Branchenblätter "Variety" und "Hollywood Reporter" übereinstimmend berichteten.Die neuseeländische "Mulan"-Regisseurin Niki Caro schrieb auf Instagram, dass sie es kaum erwarten könne, die Geschichte der jungen, legendären Heldin weltweit vorzustellen.

Hier könnt ihr das Statement der Regisseurin von "Mulan" lesen:

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Sie hoffe, dass der kämpferische Geist dieser Figur Helfer beim Einsatz während der Corona-Krise inspiriere. In der rund 200 Millionen Dollar teuren Produktion spielt die chinesische Schauspielerin Liu Yifei die Hauptrolle und soll stark von der Zeichentrickversion abweichen. So wird der Film sich nicht an Kinder richten, keine Gesangseinlagen haben und auch auf den Charakter des Li Shang, Mulans Ausbilder in den sie sich verliebt, wird verzichtet.

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Die Covid-19-Pandemie hat unter anderem den wichtigen asiatischen Filmmarkt lahmgelegt. In Italien sind außerdem Kinos landesweit geschlossen. Mehrere Filmstarts wurden in den letzten Tagen abgesagt, darunter auch der James-Bond-Film "No Time to Die" und "Peter Hase 2".

[Text: dpa/sw]

  • Quelle:
  • Noizz.de