Es sollte nun auch wirklich beim Letzten angekommen sein: raus gehen ist nicht. Wo also hin mit den Frühlingsgefühlen, dem Bewegungsdrang und der Lebenslust, die uns üblich zu dieser Zeit packt? Wir verschaffen euch Abhilfe: Damit die Vögel vor dem Fenster nicht die Einzigen sind, die wilde Paarungstänze vollziehen und euch mit ihrem wippenden Gefieder voller Hohn zeigen, wie man sich dieser Tage bewegt, haben wir eine Playlist, die euch mit Sicherheit bei den schweren Füßen packt.

>> Quarantäne-Entertainment: 5 Dinge für ein bisschen Fun in der Corona-Isolation

Öffnet eure Fenster, lasst es durch die Straßen hallen, ladet eure Nachbarschaft ein und macht eure Betten bereit, als federndes Tanzparkett zu dienen. Für diese Playlist braucht ihr kein Paillettenkleid und keine nervige Tür-Kontrolle, stellt die Schalter auf Party, dimmt das Licht und lets go!

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Hier versammelt sich, was stilistisch eigentlich nicht zusammen gehört – und dennoch sind diese Songs Schwestern im Geiste. Sei es durch ein Feuerwerk an Beats, beschwingenden Melodien oder einem kraftvollen Vibe dem man sich nicht entziehen kann – sich nicht zu bewegen ist schlichtweg gegen jede Regel, gegen Verstand und Natur.

#1: Start with 100 Prozent

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Lasst uns ein bisschen Oldschool starten. Kaum ein Song kann mit mehr Präsenz beginnen als "The Shoop Shoop Song" von Cher. Das Original von Betty Everett, legt zwar schon gut vor, doch kommt nichts an die Exzentrik einer CHER heran und ganz nebenbei war es wohl die beste Entscheidung, gleich mit diesem saftigen Beat zu starten.

#2 : Hero of the Silly Dance

Ähnlich Oldschool geht es weiter mit "Jump (For my Love)" von The Pointer Sisters, den die meisten als den Song kennen werden, zu dem der Prime Minister in "Tatsächlich Liebe" durch seine Gemächer tanzt.

#3: 90er-Nostalgie

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Ein bisschen Nostalgie bleibt uns bestehen denn auch im Hit-Song "1999" von Charli XCX und Troye Sivan sehnen wir uns nach einer skandalösen Britney Spears und dementsprechend ist diese Nummer angehaucht von einer kleinen Hommage der Pop-Prinzessin. Und auch das Video ist ein einziges Feuerwerk popkultureller Referenzen.

>> Charli XCX leidet unter der Coronavirus-Isolation

#4: Das Erwachen der Diva

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Und weil die Brittney-Era ein richtiger Door Opener war für die großen Pop-Heldinnen huldigen wir hier gleich die nächste: Fergie mit "Glamorous". Die Frontfrau der Black Eyed Peas braucht den Trupp nicht, um Hits zu produzieren, die einem am Ego packen und zu denen man sich auch in der Einzimmerwohnung wie eine glamouröse Diva fühlt. Der Song hat außerdem einer Generation bei der Rechtschreibung geholfen und Buchstabierwettbewerbe cool gemacht.

#5: Female-Power-Feature

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Dass sich Lizzo und Ariane Grande zusammen getan haben, um uns mit "Good as Hell" zu segnen, war ein reines Geschenk an die Menschheit. So viel Empowerment hat man selten erlebt und spätestens, wenn sie zusammen zu einer weiteren Refrain-Runde ansetzen ist man quasi gezwungen, laut mitzusingen und die Welt wissen zu lassen, wie gut man sich fühlt – zumindest für 2:39 Minuten.

#6: Mit Melancholie

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Und weil wir in unserer Quarantäne vielleicht noch nicht so 'good as hell' drauf sind, muss auch die Negativität in dieser Playlist ihren Platz finden. 070Shake kanalisiert für uns so viel Leid, dass "Honey" wohl der beste traurige Dance-Song der letzten Jahre ist, denn mit so viel Energie und Kraft hat man selten seine Füße zum Beat in den Boden gerammt und damit auch den Frust von sich geworfen.

#7: Party-Eskalation

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Whoop-Whoop, it's the Sound of the Police: Der Sirenen-Sound wird von Brockhampton zum zentralen Puzzlestück von "Boogie". Dazu kommt der Rap von Kevin Abstract und seiner Crew, und ein herrlich schräges Saxophon.

#8: Brittains Best Boys

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Mura Masa hat uns dieses Jahr mit seiner Platte alle umgehauen, also darf natürlich auch der Song "Deal Wiv it" nicht fehlen, in denen Slowthai für Rabatz und eine koksverdächtiges Energielevel sorgt, nur mittels dieses Songs.

#9: Its Getting Indie

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Wenn es euch bisher auf dem Boden gehalten hat, dann solltet ihr spätestens jetzt die Sofas und Betten eurer Wohnung erklimmen, denn zu Bloc Party muss man den sicheren Side-Step einfach ad acta legen. "Hilicopter" verlangt nach großen Sprüngen.

#10: Eskalation Rock'n'Roll

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Es ist der Lieblingssong von Lane Kim, dem musikalischen Lexikon der " Gilmore Girls". Der Song sorgte für das krönende Ende des Oscar-Gewinners "Silver Lining" und das Gitarrenriff wurde etliche Male gecovert: "Fell in Love with a Girl" von den White Stripes. Eine Legende auf dem häuslichen Parkett der Luftgitarre. Während die Playlist mit einem Krachen begann, endet sie mit einem ebenso effektvollen Krachen.

>> Coronavirus ist Schuld: Lady Gaga wird neues Album "Chromatica" später droppen

  • Quelle:
  • Noizz.de