Das Leben des Kopfgeldjägers könnte der nächste Spin-off werden.

Sonderlich viel hatte Boba Fett in der Original-Trilogie der Sternenkriege nicht zu sagen. Seine Rolle kam zwar in allen drei Filmen vor, blieb die meiste Zeit aber stumm. Genau diese Lässigkeit machte den Kopfgeldjäger zu einem der Lieblingscharaktere der Fans. Folglich baute „Star Wars“-Schöpfer die Figur auch in den Fortsetzungen Anfang dieses Jahrtausends ein. In Episode II erfuhren wir, dass Boba der Klon von Jango Fett ist, der die Stammzellen für für Strumtruppenarmee spendet.

Jango ist ebenfalls Kopfgeldjäger und zieht Boba wie seinen Sohn auf. Entsprechend entsetzt ist dieser, als der „Papa“ vor seinen Augen enthauptet wird. Was Boba Fett in den rund 20 Jahren danach bis zu Episode IV so treibt, wird in den Filmen nicht thematisiert. Das könnte sich jedoch bald ändern. Wie Hollywood Reporter berichtete, hat die „Star Wars“-Produktionsfirma Lucasfilm James Mangold als Drehbuchautor und Regisseur für einen Spin-off über den Mann mit dem Raketenrucksack verpflichtet.

Seitdem Disney die Rechte für die Weltraumsaga übernommen hat, erschienen im Wechsel jedes Jahr immer eine Episode oder ein Spin-off, zuletzt der wenig gelungene Film über die Anfänge von Han Solo. Welche „Star Wars“-Story 2020 nach Episode IX in die Kinos kommen wird, hat Disney offiziell noch nicht bekanntgegeben. Neben Boba Fett gab es auch Gerüchte, dass Obi-Wan Kenobi Hauptfigur sein könnte. Ebenso scheinen eine Fortsetzung von Solo oder ein Einzelfilm über Lando Calrissian in der Verlosung zu sein.

James Mangold kennt sich mit Spin-offs großer Filmreihen auf jeden Fall aus. 2013 und 2017 war er der Regisseur der „X-Men“-Ableger „The Wolverine“ und „Logan“. Bei letzterem schrieb er auch das Drehbuch. Damit scheint Disney wieder auf erfahrenere Filmemacher zu setzen. Bei „Solo“ ging der Auftrag noch an die deutlich jüngeren Chris Miller und Phil Lord, die nach „kreativen Differenzen“ jedoch während der Dreharbeiten entlassen und ersetzt wurden.

Quelle: Noizz.de