Es passiert leider öfter, als wir dachten...

Erst im Juli kam es zu einem tödlichen Unfall am Set: John Bernecker, der in über 90 Filmen mitgespielt hatte, stürzte bei einem Stunt für die Erfolgsserie „The Walking Dead”. Der erfahrene Stuntman starb danach im Krankenhaus.

Die mediale Aufmerksamkeit war hoch. Doch von vielen Filmen und Serien wissen wir gar nicht, was sich Schreckliches hinter den Kulissen abgespielt hat!

Brandon Lee (†28) – „The Crow – Die Krähe”

Brandon Lee, der Sohn von Kampf-Legende Bruce Lee, starb am 31. März 1993 bei den Dreharbeiten der Fantasy-Comicverfilmung „The Crow” während der Dreharbeiten. Der 28-Jährige wurde von einer Pistolenkugelattrappe getroffen, die sich verklemmt hatte. Die Kugel wurde für eine Nahaufnahme verwendet und traf ihn so stark, dass er 12 Stunden nach dem Unfall im Krankenhaus starb. Der Film wurde mit Animationen und Doubles zuende gedreht.

Olivia Jackson „Resident Evil: The Final Chapter“

Die 33-jährige Stuntfrau Olivia Jackson arbeitete 2015 als Milla-Jovovich-Double am Set von „Resident Evil: The Final Chapter“. Sie fuhr eine Motorrad-Szene, bei der sich ein Kran aus dem Weg heben sollte. Doch dieser blieb stehen und die damals 31 Jahre alte Frau krachte frontal in das Gerät. Sie überlebte den Unfall nur knapp und verlor den linken Arm.

Arthur Everett Scholl (†53) – „Top Gun”

Der Kult-Film „Top Gun“ aus dem Jahr 1986 begeistert bis heute Fans mit waghalsigen Flugmanövern. Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise, 55) und Tom „Iceman“ Kazanski (Val Kilmer, 57) schmachten die Mädels bis heute hinterher. Die Flugszenen drehten die Schönlinge selbstverständlich nicht selbst. Der erfahrene Kunstflieger und Fluglehrer Arthur Everett Scholl übernahm die Flüge über dem Pazifik. Dabei stürzte Scholl aus ungeklärter Ursache mit seinem Flugzeug und der Kamera ab. Die Maschine und sein Leichnam wurden nie gefunden.

Harry O‘Connor († 44) – „xXx”

Bei den Dreharbeiten zum Action-Film „xXx“ 2002 sollte Stuntman Harry O‘Connor sich an einem Fallschirmseil abseilen und auf einem U-Boot landen. Doch der Mann war zu langsam und knallte gegen den Pfeiler einer Brücke. Er war sofort tot. Aus Respekt vor der Arbeit des Stuntmans ließ Regisseur Rob Cohen die Szene im Film, schnitt nur den entscheidenden Moment des Aufpralls raus.

Alain DutartreTaxi, Taxi

Stuntman Alain Dutartre fuhr 2002 einen Auto-Stunt für „Taxi Taxi“ mit. Doch das Fahrzeug kam falsch von einer Rampe ab und krachte auf zwei Stuntkameramänner. Dutartre starb nach dem Unfall und einer der Kameramänner verlor beide Beine.

John JordanmussteJames Bond „Man lebt nur zweimal” / „Der böse Trick”

Der Regisseur und Kameramann John Jordan verlor nach einem Unfall beim Dreh des Bond-Films „Man lebt nur zweimal“ ein Bein. Für ein gutes Bild lehnte John sich sehr weit aus einem Helikopter. Teile seines Körpers ragten so weit raus, dass das Rotorblatt eines zweiten Helikopters seit Bein verletzte. Nachdem dies amputiert wurde, arbeitete er weiter als Regisseur. Drei Jahre später filmte er wieder in der Luft. Dabei wurde er durch den Luftstrohm eines anderen Flugzeuges aus einer offenen Tür gezogen und stürzte 1200 Metern in die Tiefe und starb.

Quelle: Noizz.de