Elon Musk sorgte in den vergangenen Tagen mit verrückten Tweets für Aufsehen. Mitunter scheint der Tesla-Chef eine "Mega-Rave-Höhle" unter der geplanten Gigafabrik bei Berlin zu planen und liefert sich einen Schlagabtausch mit dem Coachella-Festival.

Elon Musk hat mit verrückten Tweets in der Vergangenheit bereits sein Unternehmen Tesla in echte Schwierigkeiten gebracht. Das hält den Tesla-CEO jedoch nicht davon ab, auf Twitter weiterhin Einblicke in seine Gedankenwelt zu geben. In den vergangenen Tagen hat der Tesla-Chef mal wieder besonders ordentlich in die Tasten gehauen und unter anderem eine "Mega-Rave-Höhle" unter der geplanten E-Autofabrik bei Berlin vorgeschlagen.

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"Tesla sollte eine Mega-Rave-Höhle unter der Berliner Gigafabrik haben"

Mit diesem Statement richtete der US-Firmenchef sich in Form einer Umfrage am Montagabend an seine Twitter-Follower. "Mit einem epischen Soundsystem und einem Woofer von der Größe eines Autos", fügte er in einem weiteren Tweet an. Die User zeigten sich begeistert: Von über 770.000 Teilnehmern stimmten 90,2 Prozent für "ja", nur 9,8 Prozent wollten keine Mega-Rave-Höhle unter der Tesla-Fabrik sehen.

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Wer auf dem Tesla-Rave auflegen könnte, wurde auch schon geklärt. Ein User schrieb, die Elektro-Pioniere Kraftwerk müssten in der Rave-Cave spielen, woraufhin Musk antwortete: "Und Rammstein." Klingt, als ob die Mega-Rave-Höhle dem Berghain ernsthafte Konkurrenz machen könnte.

Coachella sei "scheiße"

Ob der Tweet von Elon Musk allerdings wirklich ernst gemeint war, ist fraglich. Nur wenige Minuten zuvor hatte der Tesla-Chef auf Twitter noch gegen das Coachella-Festival ausgeteilt, das wegen des Coronavirus' auf Oktober verlegt wurde. Musk findet, die Veranstalter sollten weitere Konsequenzen ziehen – allerdings nicht wegen des Virus': "Coachella sollte sich so lange verschieben, bis es aufhört scheiße zu sein", schrieb der Unternehmer, der mit der kanadischen Sängerin Grimes ein Baby erwartet.

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Eine Erklärung lieferte Musk gleich mit: Coachella sei vielleicht vor fünf oder sechs Jahren noch gut gewesen, "als man herumlaufen konnte und tolle unbekannte Bands finden konnte". Aber: "Zu viel Sponsoring von Unternehmen hat die Stimmung gekillt", so der Tesla-Chef. Die Betreiber des Coachella-Twitter-Accounts zeigten sich schlagfertig und antworteten Musk mit einem trockenen "lol" und einem Foto des Coachella-Auftritts von Jaden Smith aus dem vergangenen Jahr. Ein Tesla war damals Teil der Bühnen-Performance des Sängers.

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Scheint als habe Elon Musk sich selbst eine Grube gegraben und vergessen, dass er mit seinem Unternehmen selbst Teil der Kommerzialisierung von Coachella ist, die er in seinem Tweet kritisierte. "Ok, das war gut haha", gesteh der Tesla-Chef auf Twitter daraufhin selbst ein.

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  • Quelle:
  • Noizz.de